(ll) Der 61-Jährige aus dem Auerbacher Ortsteil Degelsdorf hat den Kampf gegen eine heimtückische Krankheit verloren, den er über lange Zeit mit Rückschlägen, aber auch mit anhaltenden besseren Phasen führte. "Es hat ihm unwahrscheinlich Energie gegeben, wenn er zu Einsätzen mit rauskonnte. Das war sein Leben, da ging es ihm gleich besser, wenn er in einer solchen Aufgabe gefordert war, das hat ihm Motivation gegeben", schildert sein langjähriger Feuerwehr-Weggefährte, Kreisbrandrat Fredi Weiß, das Naturell von Peter Deiml. "Er hat einen klasse Job gemacht. Für uns als Feuerwehr ist sein Tod ein schwerer Verlust. Und ich habe einen guten Freund verloren", macht Weiß aus seiner Betroffenheit keinen Hehl.
Der Kreisbrandrat hat zusammen mit KBM Hans Sperber Deiml am Mittwoch im Krankenhaus besucht und mitbekommen, welche Schmerzen er hatte. Insofern ist es ein Trost für ihn, dass sein Freund am Freitag gegen 5 Uhr friedlich eingeschlafen ist. Peter Deiml hinterlässt Ehefrau Anita und drei Kinder.
Der Degelsdorfer trat 1973 der Feuerwehr Zogenreuth bei und übernahm schon früh Führungsaufgaben. Seit 1995 war er Kreisbrandmeister, ab 2006 leitete er die Kreisbrandinspektion Nord des Landkreises. Für seine Verdienste um das Feuerwehrwesen wurde er mit dem Steckkreuz des Feuerwehr-Ehrenzeichens und dem Bayerischen Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber ausgezeichnet. Der Kreisfeuerwehrverband hat seine Leistungen im vorigen Jahr mit dem Ehrenkreuz in Gold gewürdigt. Für eine Übergangszeit wird Kreisbrandmeister Hans Sperber die Aufgaben von Peter Deiml wahrnehmen.













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