02.03.2020 - 09:26 Uhr
Bad NeualbenreuthOberpfalz

Bäderbahn, Waldtherapie und Wildpflanzenpark

Staatssekretär und Heilbäder-Verbandspräsident Klaus Holitschek informiert sich in Bad Neualbenreuth über weitere Vorhaben. Das "jüngste Heilbad Bayerns" möchte auch im Bereich Tourismus neue Angebote schaffen – etwa mit essbaren Pflanzen.

Im Anschluss an eine Besprechung im Rathaus wurde das Sibyllenbad besucht: (von rechts) MdL Tobias Reiß, Bürgermeister Klaus Meyer, Bürgermeister Bernd Sommer (Waldsassen), Staatssekretär Klaus Holitschek, Ursula Stingl (Leiterin Gäste-Information), Werkleiter Gerhard Geiger, Bürgermeister und Landratskandidat Roland Grillmeier (Mitterteich), Badearzt Dr. Omparkash Raj und Landrat-Stellvertreter Alfred Scheidler.
von Autor ENZProfil

Klaus Holitschek, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr und Präsident des Bayerischen Heilbäderverbandes, stattete der Marktgemeinde einen Besuch ab. Begrüßt wurde er im Rathaus von Bürgermeister Klaus Meyer. Mit dabei waren auch MdL Tobias Reiß, Landrat-Stellvertreter Alfred Scheidler, die Bürgermeister Bernd Sommer (Waldsassen) und Roland Grillmeier (Mitterteich), Sibyllenbad-Werkleiter Gerhard Geiger, Badearzt Dr. Omparkash Raj und die Leiterin der Gäste-Information, Ursula Stingl.

Ganze Region ist "Bad"

Klaus Meyer begrüßte den Gast im "jüngsten Heilbad Bayerns" und bedankte sich für die Unterstützung auf dem Weg zum Bad-Status. Ebenso bedankte er sich bei MdL Tobias Reiß. Meyer verwies darauf, dass gerade Ursula Stingl als Leiterin der Gäste-Info dieser Titel mehr als Herzblut gekostet habe. "Wir haben alle gemeinsam an diesem Titel gearbeitet, so dass die ganze Region ,Bad' geworden ist", so Meyer. Der Bürgermeister machte deutlich, dass man ein naturnahes Bad sein möchte, das neben der schönen Natur und der Kulturlandschaft in Kürze auch eine Waldtherapie und einen essbaren Wildpflanzenpark anbieten werde. Dieser Weg solle intensiviert und verstetigt werden.

Im Anschluss trug sich Klaus Holitschek in das Goldene Buch der Marktgemeinde ein. Danach bedankte er sich für die Einladung und sagte: "Ich bin wirklich gern gekommen, weil ich weiß, was ihr hier geleistet habt!" Er freue sich für Neualbenreuth und die ganze Heilbäderfamilie und gratulierte herzlich zur Bad-Erhebung. Jetzt sei die Frage, wie man sich profilieren könne - auch hinsichtlich der Vorsorge für die älter werdende Gesellschaft. Die Bäder in Bayern stellten 100 000 Arbeitsplätze und sorgten für eine entsprechende Wertschöpfung. Mit dem früheren Fußballprofi Philipp Lahm habe man einen Botschafter für die Aktion "Gesundes Bayern", der gemeinsamen Initiative des Bayerischen Heilbäder-Verbandes (BHV) und der Bayern Tourismus Marketing GmbH, gefunden.

Staatssekretär Klaus Holitschek (Mitte) trug sich in das Goldene Buch der Marktgemeinde ein - rechts Bürgermeister Klaus Meyer, links Mitterteichs Bürgermeister und Landratskandidat Roland Grillmeier.

Wechselseitiger Vorteil

Klaus Meyer stellte dem Gast das Bäderbahn-Projekt vor und bat um Unterstützung, denn "wir ziehen alle an einem Strang mit unseren Nachbarn Waldsassen, Mitterteich und Tirschenreuth". Das sei immer ein Geben und Nehmen, und die Zusammenarbeit geschehe zu wechselseitigem Vorteil, so Meyer. Die Region habe sich immer alles erarbeiten müssen, speziell hier an der Grenze. Das sei nur durch viel ehrenamtlichen Einsatz möglich gewesen. MdL Tobias Reiß wies darauf hin, dass das Selbstbewusstsein der Region durch die jüngsten Entwicklungen steige und sich dadurch weitere Zukunftsperspektiven für die Menschen böten. Dies alles sei nur durch das Zusammenwirken aller möglich - und durch die Bereitschaft, mehr zu tun als nur die Pflicht.

Bürgermeister und Landratskandidat Roland Grillmeier bemerkte, dass die Bad-Erhebung ein großer Imagegewinn für die ganze Region sei. Die Nordoberpfalz sei eine boomende Region, daher müsse auch die Infrastruktur entsprechend ausgebaut werden. Vor allem müsse Bauland zur Verfügung gestellt werden, damit für den Arbeitskräftebedarf auch entsprechende Wohnungen bereitgestellt werden können. Es gäbe noch viele Themen zu bearbeiten, auch im Tourismus. Dazu brauche man Menschen wie MdL Tobias Reiß, die die Themen der Region in München vorbrächten.

Nach der Besprechung im Rathaus besichtigte die Gruppe das Sibyllenbad. Insbesondere interessierte sich Klaus Holitschek für den medizinischen Bereich, wo Gerhard Geiger die Radon-Therapie vorstellte und Marketingleiterin Barbara Bannert von der positiven Besucherentwicklung berichtete.

Bad Neualbenreuths Nachbarstadt Mitterteich hat nun einen Imagefilm - auch Tourismus spielt darin eine Rolle:

Mitterteich
Werkleiter Gerhard Geiger (links) erläuterte den Besuchern die Radon-Therapie.
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