Die Blaskapelle Ernestgrün hat am Sonntag ihr 60-jähriges Jubiläum mit einem ganztägigen Fest gefeiert. Den Auftakt bildete der Kirchenzug mit anschließendem Festgottesdienst in der Pfarrkirche St.-Laurentius. Weiter ging es mit dem Frühschoppen auf dem Freizeitareal und der Blaskapelle Falkenberg. Nach dem Mittagessen folgte am Nachmittag dann die große Serenade. Beim zweistündigen musikalischen Konzert wechselten sich der Gastgeber, die Blaskapelle Ernestgrün, mit der Blaskapelle Konnersreuth ab. Zu hören waren zumeist böhmische und konzertante Blasmusik.
Eröffnet wurde die Serenade von der zwanzigköpfigen Ernestgrüner Blasmusik unter der Leitung von Eduard Frank mit dem „Marsch der Galaxien“ und „Zwei Ringe“. Es folgte die 26-köpfige Konnersreuther Blaskapelle unter der Leitung von Laura Dietl mit „The Story“ und „Begegnung“.
Beim zweiten Stück agierten drei Alphörner mit der Blaskapelle gemeinsam und die vielen Besucher auf dem Freizeitareal applaudierten. Im weiteren Verlauf der Serenade zeigten die Ernestgrüner, warum sie sich der böhmischen Musik verpflichtet haben: Mit „Im Wäldchen“, „Mondschein an der Eger“ und „Musikantentraum“ wurde dieses Klischee mehr als erfüllt. Die Konnersreuther intonierten „Dick und Doof“ und die „Weinkeller-Polka“. Nach weiteren drei Stücken der Ernestgrüner spielten die Konnersreuther ein instrumentales „Best of Helene Fischer“ – sehr zur Freude der Schlagerfans. Höhepunkt und Abschluss der Serenade waren drei gemeinsam gespielte Stücke. Es erklangen „Ein Leben lang“, „Eine letzte Runde“ und der „Böhmische Traum“.
Am Abend trat noch die Band „Alpenblech“ auf. Die sieben Profimusiker aus dem Allgäu begeisterten die Besucher mit Melodien von Ernst Mosch sowie mit eigenen komponierten Stücken. Während des Festtages kümmerte sich ein 20-köpfiges Team des Tourismusvereins Neualbenreuth-Sibyllenbad um Essen und Trinken.
















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