03.08.2020 - 15:18 Uhr
Bad NeualbenreuthOberpfalz

Schönstatt-Kapelle bei Bad Neualbenreuth wieder unter sicherem Dach

Auf Vordermann gebracht wurde die Schönstatt-Kapelle.
von Externer BeitragProfil

Seit kurzem leuchtet ganz ungewohnt unterhalb des Grenzlandturms ein hellroter Fleck in das Tillental am Lerchenbühl. In gut 600 Metern Höhe oberhalb der Ortschaft hat die Schönstatt-Kapelle ein neues Dach bekommen. Nach über vier Jahrzehnten war die Sanierung dringend nötig geworden. Wind und Wetter, insbesondere die pralle Sonneneinstrahlung, hatten der Süd- und Westseite des im Besitz der hiesigen Schönstatt-Familien befindlichen kleinen Bauwerks arg zugesetzt.

In Eigenarbeit haben die Schönstätter alle Lärchenschindeln von Dach und Westgiebel abgetragen und entsorgt. Unter der fachmännischen Leitung der hiesigen Firma Bernhard Frank musste eine neue Lattenauflage angebracht werden. Das Dach wurde mit der bewährten Biberschwanzeindeckung versehen, der Westgiebel erhielt eine neue Bretterverschalung. Vor dem Winter soll auch noch der Rauputz an allen Außenwänden wieder weiß gestrichen werden. Die Gesamtkosten kann nach Aussagen von Schönstatt-Kassenführerin Maria Schnurrer im Wesentlichen die Gruppe der Neualbenreuther Schönstatt-Familien selbst übernehmen.

Am 15. Mai 1968 war auf Initiative des Neualbenreuther Theologiestudenten Georg Frank an gleicher Stelle als Vorgänger ein kleiner Bildstock eingeweiht worden - als zukünftiger Anlauf- und Sammelpunkt für jene Marienverehrer, die sich der Mutter Gottes von Schönstatt zuwenden wollten. Nach seiner Priesterweihe Anfang Juli 1972 hatte der "Mauerer Schorsch", wie ihn die Neualbenreuther heute noch gerne nennen, den Bau einer Kapelle ins Auge gefasst und zusammen mit einer Gruppe von 18 Familien auch realisiert.

Am 1. Mai 1978 konnte dieses Neualbenreuther Gnadenkapellchen von Pfarrer Frank, dem späteren langjährigen Diözesanpräses der Schönstatt-Bewegung, gemeinsam mit Ortspfarrer Oswald Mayerhöfer eingeweiht werden. Seitdem findet am 18. eines jeden Monats eine Gebetsandacht statt.

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