Bad Neualbenreuth
08.12.2025 - 15:38 Uhr
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Weihnachtlicher Kunsthandwerkermarkt in Bad Neualbenreuth begeistert Besucher

Bei Bilderbuchwetter verwandelte sich die Bädergemeinde in einen strahlenden Weihnachtsmarkt. Fast hundert Anbieter warben um Kunden. Gäste aus der gesamten Region und aus Tschechien genossen das einmalige Ambiente

Einmal mehr war am Sonntag der Weihnachtliche Kunsthandwerkermarkt in der guten Stube der Marktgemeinde der Renner in der Region. „Wir hatten zwischen 8000 und 10.000 Besucher“, zog Ursula Stingl, Leiterin der Gästeinfo, eine mehr als eindrucksvolle Bilanz. „Wir sind sehr zufrieden, vor allem aber gefiel uns, dass die Menschen gegenseitig Rücksicht nahmen, wenn sie einmal kurz warten mussten, wenn das Gedränge zu groß war“, sagte sie weiter auf Nachfrage von Oberpfalz-Medien. „Auch die Aussteller waren mit ihrem Geschäft zufrieden, zumindest kam mir nicht Gegenteiliges zu Ohren“, versicherte Frau Stingl. Das Schöne dabei, am kommenden Sonntag, 14. Dezember, gibt es von 13 bis 19 Uhr den zweiten Teil des Weihnachtsmarktes, auch hier ist der Eintritt frei.

Schon die Anfahrt nach Bad Neualbenreuth war recht beschwerlich. Überall parkten Fahrzeuge, deren Kennzeichen verrieten, dass sie aus ganz Nordbayern und dem benachbarten Tschechien gekommen waren. Vor dem Eingang zum Marktplatz sorgten bewusst abgestellte Fahrzeuge dafür, dass niemand Unberechtigtes in das Herz der Marktgemeinde eindringen konnte. „Wir hatten zuvor ein Sicherheitsgespräch mit der Polizeiinspektion Waldsassen, dort wurde ein gemeinsames Sicherheitskonzept aufgestellt, das sich bewährt hat“, sagte Stingl. Eines vorweg: Am Sonntag wurde das Geheimnis um das 15. Märchen gelüftet, das neu aufgebaut war. Im Garten der Alten Posthalterei war „Dornröschen“ publikumswirksam zu bestaunen. Beim Gang durch die Alte Posthalterei und den dortigen Stodl, im Tillensaal, im Sengerhof, am Freizeitareal und im Außenbereich der Marktgemeinde wurde die enorme Vielfalt der Aussteller und Verkäufer sichtbar.

Egal ob Schmuck oder Kunsthandwerk aus Holz und anderen Materialien – es blieben kaum Wünsche offen. Angesichts dieser Vielfalt der Angebote gingen viele Besucher staunend über den Markt. „Hier gibt es nicht nur Essen und Trinken, sondern auch andere Dinge, die zu Weihnachten gehören“, sagte ein Besucher aus Mitterteich. Viele Gäste kamen aus dem benachbarten Oberfranken, unter anderem aus Marktredwitz. Albin Artmann sagte: „Ich habe schon oft von Bad Neualbenreuth gehört, heuer musste ich das mal selber sehen. Ich muss sagen, ich bin echt beeindruckt.“ Letztmals mit seiner Bürgermeister-Werkstatt war Klaus Meyer dabei, der selbstgemachte weihnachtliche Produkte wie Sterne und Christbäume gegen eine Spende weitergab. Ein Hingucker waren die Bläser des Stiftländer Alphornwahnsinns unter der Leitung von Peter F. Dotzauer, die inmitten des Marktplatzes ein knapp einstündiges Konzert gaben. Absoluter Höhepunkt war am Spätnachmittag der Besuch von Sankt Nikolaus mit Knecht Ruprecht, alias Manuel Brucker und Stefan Döllinger. Sie hatten für die erwartungsvollen kleinen Besucher etwas Süßes mitgebracht. Fazit: Dies ist ein Weihnachtsmarkt, der für die Marktgemeinde wie gemacht scheint.

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