Die Bärnauer Kleinkunstszene nimmt immer mehr Fahrt auf. Denn wenn „Kultur in der Post“ angesagt ist, dann ist immer was los. So war es auch diesmal. Die beiden Organisatoren Uli Sangl und Peter Zettelmann hatten wieder ein tolles und abwechslungsreiches Programm zusammengebastelt, in dem nahezu alle Musikrichtungen abdeckt waren.
Der Zuspruch gab ihnen recht, denn der Biergarten des Gasthofes war sehr gut gefüllt. Auffallend war dabei, dass quasi alle Generationen vertreten waren, von ganz Jung bis zu den etwas Älteren. Offenbar sind die beiden Organisatoren am Puls des musikalischen Zeitgefühls. Ludwig Fischer und sein Team hatten in den Vortagen noch eine neue Bühne für die Bands aufgebaut, die nicht nur optisch, sondern auch technisch alle Voraussetzungen für „Power-Musik“ erfüllt.
Musik zum Schunkeln
Vier Bands mit den verschiedensten Stilrichtungen gaben an diesem Nachmittag den Ton an. Und das Beste: Dem Publikum gefiel es. Den Auftakt des Nachmittags übernahm die „Neistedter Zoiglmusik“, die mit ihren Oberpfälzer Liedern und Volksliedern die Besucher zum Mitschunkeln und zum Tanzen einlud. Danach war die Bühne frei für die Gruppe „Standards and More“, die mit ihren Jazz- und Swing-Stücken, wie „All of me“ und „Take the A-Train“ eine ganz andere Musikrichtung einschlugen.
So richtig rockig wurde es dann mit dem Trio „Jara Milo“ aus Weiden. Dahinter stehen Günter Hagn, sowie Uschi und Stefan Sommer, die unter anderem solche Legenden wie „Heavens door“, „No women, no cry“ und weitere Rockklassiker aus den sechziger und siebziger Jahren zum Besten gaben. Ihre hohe Musikalität ist beeindruckend. Ein Besucher meinte: „Diese Band ist eine der besten Rockbands in der Region“. Erst nach mehreren Zugaben durfte sie die Bühne verlassen.
Trio Inkognito
Als vierte Band trat an diesem Tag das „Trio Inkognito“ aus Mitterteich/Marktredwitz auf. Sie hatten eine ganz anderen Musikstil dabei, von Kinderliedern wie „Pippi Langstrumpf“ bis zum „Katrin Boarischen“ oder auch Schlager wie „In einer kleinen Konditorei“, „Paula“ von Haindling oder auch „Pfüati Gott Elisabeth“ von der Spider Murphy Gang. Die Vielfalt dieser Band konnte sich sehen lassen. Reiner Artmann, Gerald Bühring und Thomas Kießling zogen mit ihrer unkonventionellen Musik die Besucher in ihren Bann. Allen Bands und Gruppierungen merkte man ihre enorme Spielfreude an.
Am 20./21. Juni steht das nächste Event auf dem Programm. „Kultur in der Post“ bietet am Samstag, 20. Juni, ab 13 Uhr mit Alleinunterhalter Manuel Rahm, ab 18 Uhr die Band „Rock Time“ aus Bayreuth und ab 21 Uhr die „Neistedter Zoiglmusik“ an. Am 21. Juni gibt es ab 14 Uhr Country-Musik, und ab 17 Uhr spielt die Band „Hawedere“ mit Uli Sangl auf. An beiden Tagen gibt es Wildschwein vom Grill und weitere Köstlichkeiten.
















Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.
Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.