In wichtigen Momenten der jüngeren Bärnauer Stadtgeschichte hat Josef Schabner als "Finanzmanager" stets die richtungsweisenden Entscheidungen mit gestaltet. Bei großen Maßnahmen hat der Kämmerer das finanzielle Konzept "gezimmert". So finden sich darunter etwa die Generalsanierung der Grundschule, der Anschluss der Ortsteile an die Kläranlagen Bärnau und Hohenthan oder der Hochbehälter in Altglashütte. Des Weiteren hatte Schabner etwa die Einführung der neuen Finanzwesen-Software im Rathaus erfolgreich umgesetzt oder seine Fachkenntnisse bei der Begleitung der Altstadtsanierung sowie dem Bau der Kinderkrippe eingebracht.
Neben den zahlreichen Maßnahmen hatte Josef Schabner auch auf der personellen Seite viele "Begleiter" an seiner Seite erlebt - und natürlich auch mehrere "Dienstherren". So startete der Bärnauer seine Berufslaufbahn noch unter Bürgermeister Anton Zant, wirkte zusammen mit Josef Stich oder Peter Hampel und stand schließlich Alfred Stier zur Seite. Während der Krankheitszeit von Peter Hampel hatte kurzzeitig auch Cornelia Schwamberger die fachliche Mitarbeit von Josef Schabner als Stadtkämmerer nutzen dürfen.
Seine berufliche Laufbahn begann Josef Schabner als 17-jähriger am 1. September 1975 mit der Ausbildung zum Verwaltungsangestellten bei der Stadt Bärnau, daran schloss sich der Ausbildungslehrgang zum Beamten im mittleren Verwaltungsdienst an. Seit dem Jahr 2000 war Josef Schabner dann Stadtkämmerer von Bärnau. Nach 46 Jahren und einem Monat bei der Stadt wechselte Schabner zum Anfang des Monats offiziell in den Ruhestand.
Dem neuen Pensionär dankte Bürgermeister Alfred Stier bei der Verabschiedung für die langjährigen zuverlässigen Dienste für die Gemeinde und ihre Bewohner. Für die großen Veränderungen im Ort hatte Schabner die notwendigen finanziellen Rahmenbedingungen durch sein Fachwissen mit ausgearbeitet. Bei der Verabschiedung im Rathaus waren auch Ehefrau Maria sowie die Kollegen vom Rathaus mit dabei.













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