Bärnau
18.12.2018 - 11:43 Uhr

Millionenschwerer Antrag

Gut viereinhalb Millionen Euro an förderfähigen Kosten umfassen die Maßnahmen, die 2019 auf Mittel aus der Städtebauförderung hoffen. Zu den Großprojekten gehört dann auch die Sanierung der Bahnhofstraße und Philipp-Mühlmayer-Straße.

Neu gestalten will die Stadt auch den freigemachten Platz an der Philipp-Mühlmayer-Straße. Das soll aber erst 2020 passieren. Bild: ws
Neu gestalten will die Stadt auch den freigemachten Platz an der Philipp-Mühlmayer-Straße. Das soll aber erst 2020 passieren.

Bei der Stadtratssitzung in der vergangenen Woche stellte Stadtentwickler Klaus-Dieter Stiefler den Jahresantrag für die Städtebauförderung für 2019 vor. Dabei beschrieb Stiefler den Antrag als ersten Schritt, der noch nicht über eine konkrete Durchführung entscheide. Erst nach der Mitteilung über Fördermittel, die er im Juni erwartet, könnten dann die konkreten Bewilligungsanträge gestellt werden.

Zu den im Jahr 2019 anvisierten Maßnahmen gehört auch der Umbau des "Schwarzen Bären" mit Hofgestaltung und Fassadenerneuerung mit rund 560.000 Euro an förderfähigen Kosten. Beginnen soll der Umbau des Anwesens Bischof-Senestrey-Straße 2. 2019 sind hier 600.000 Euro und 2020 nochmals 900.000 Euro vorgesehen. 70.000 Euro sieht der Antrag für ein städtebauliches Entwicklungskonzept vor, 475.000 Euro für die Schaffung eines "Schlosstheaters" im Bereich Schlossgasse 1 (private Maßnahme).

Im Plan steht weiter der Umbau des Knopfmuseums, für den im nächsten Jahr 500.000 Euro und 2020 dann 502.000 Euro vorgesehen sind. Für die Neugestaltung der Bahnhofstraße und der Philipp-Mühlmayer-Straße stehen stolze 1,84 Millionen Euro im Antrag. Für die Aufwertung des Parkplatzes am Friedhof sind 150.000 Euro notiert.

Einen Ausblick gibt der Antrag auch auf die Vorhaben in 2020. So sind rund 390.000 Euro für den barrierefreien Ausbau des Rathauses vorgesehen, gut 280.000 Euro für die Neugestaltung des Umfeldes des Knopfmuseums sowie 315.000 Euro für die Gestaltung der Fläche an der Philipp-Mühlmayer-Straße, auf der die beiden alten Häuser abgebrochen wurden. Allein für 2019 errechnete Bürgermeister Alfred Stier damit eine Gesamtsumme von rund 4,5 Millionen Euro an förderfähigen Kosten. Bei einer Förderung in Höhe von bis zu 80 Prozent ergäbe dies einen Eigenanteil von rund einer Million Euro. "Das ist machbar", gab sich Stier zuversichtlich. Fraglich sei jedoch, ob man auch die notwendigen Firmen für eine Realisierung finden würde. Einstimmig wurde der Jahresantrag für die Städtebauförderung angenommen.

 
Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:
Zum Fortsetzen bitte

Sie sind bereits eingeloggt.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein OnetzPlus- oder E-Paper-Abo.