Bärnau
10.05.2026 - 17:57 Uhr

Muttertagskonzert der Stadt- und Jugendblaskapelle Bärnau

Der 28-jährige Stefan Zwerenz ist der künftige Dirigent der „Grenzlandbuam“ Bärnau. Er löst Günther Freundl ab, der 18 Jahre lang dieses Amt ausübte. Die Taktstockübergabe fand beim Muttertagskonzert statt.

Nahezu voll besetzt war am Samstagabend die Aula der Grundschule Bärnau beim traditionellen Muttertagskonzert der Stadt- und Jugendblaskapelle „Grenzlandbuam“. Und wie immer war es ein musikalischer Volltreffer. Denn ob Schlager, Märsche, Filmmusik oder konzertante Blasmusik: Diese Blaskapelle versteht es einfach, Musik zu machen, und dies auf hohem Niveau. Auffallend dabei auch, dass auch viele Junge in dieser Kapelle mitspielen. Nachwuchsprobleme scheint es keine zu geben. Sicherlich ist das auch ein Verdienst von Dirigent Günther Freundl und seiner Crew. Apropos Freundl: Der 56-Jährige gab im zweiten Teil des Konzerts nach 18-jähriger Tätigkeit als Dirigent seinen Taktstock weiter an den 28-Jährigen Stefan Zwerenz, der bisher schon zweiter Dirigent war.

Zwerenz, so Freundl im Pressegespräch, sei ein junger und dynamischer Nachfolger, der es auf jeden Fall drauf habe. Günther Freundl wird aber als aktiver Musiker der Blaskapelle erhalten bleiben. Durch den kurzweiligen Abend führte wie immer Maria Freundl, die es auch diesmal verstand, mit ihrer einzigartigen, charmanten und teils ironischen Art und Stimme die knapp 400 Besucher zu begeistern.

Im Beisein von Gerhard Engel, dem Bezirksvorsitzenden des Nordbayerischen Musikbundes, dem neuen Landrat Hubert Schicker mit Gattin, Mitglied des Bundestags a. D. Reiner Meier sowie den beiden Neuen: Bärnaus Bürgermeister Michael Schedl und Tirschenreuths Bürgermeister Hans-Peter Schärl, eröffnete die Kapelle mit „Partia“ und dem Marsch „Maxglaner“ das Konzert. Imposant auch die Polka „Freunde für immer“ oder das emotionale Lied „The Story“ von Phil Hanseroth. Toll in Szene gesetzt wurde auch der Walzer „Für Hermine“, ehe eine kurze Verschnaufpause folgte, wo vor allem die Bläserinnen und Bläser „ihre Goscherla enspanna kinna“, so Maria Freundl, ehe es mit dem Superhit „Conquest of Paradise“ und „Who wants to live forever“ nach der Pause weiter ging. Imposant auch der Kultsong der „Scorpions“ „Wind of Change“, ehe es mit der anschließenden „Nostalgie-Polka“ wieder zünftig wurde.

Der neue Landrat Hubert Schicker zeigte sich schon in der Pause begeistert: „Einfach klasse, was diese Kapelle drauf hat.“ Schicker muss es ja wissen, denn er kommt vom Fach. Bei der Münchenreuther Bauernkapelle ist er mit der Tuba aktiv. Im Rahmen dieses Konzerts wurde Klaus Bauer für langjähriges, aktives Musizieren geehrt. Ein besonderes Kompliment erhielt zudem die 85-Jährige Gretl Weigl, die mit dem Waldhorn immer noch aktiv in der Blaskapelle mitspielt.

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