Zum Auftakt darf Christoph Weigl für die CSU die Zusammenarbeit loben, an viele einstimmige Entscheidungen erinnern und auch die Arbeit der Verwaltung herausstellen. Dem schließen sich später auch die weiteren Redner an. Ebenso dem Dank an die Unternehmen, die Arbeits- und Ausbildungsplätze bereitstellen. In seiner Rückschau konstatiert Weigl, dass in Bärnau viel passiert sei und nennt etwa die Baugebiete. Gerade dadurch biete man jungen Familien die Möglichkeit, sich hier niederzulassen. In einem Ausblick appellierte der CSU-Mann, die Energien auf künftige Herausforderungen zu konzentrieren. Und gerade mit Blick auf die unterschiedlichen Meinungen hoffte Weigl auf einen fairen Dialog.Hubert Häring(Christliche Freie Wählergemeinschaft) hatte wenig Versöhnliches beizusteuern. Er sah im Gegenüber eher eine "Einheitspartei", die bedingungslos dem Bürgermeister folgen würde. Häring monierte auch, dass alle drei Bürgermeister von CSU und Junger Wählergemeinschaft gestellt würden. "Wir können uns kein Gehör verschaffen", beklagte der CFWG-Vertreter und erkannte gar eine "Arroganz der Machtausübung". Besonders ärgerte sich Häring über die Aufhebung des Beschlusses zur Hallenbadsanierung.
Lob für Festleiter
Von der Jungen Wählergemeinschaft erinnerte Alfred Wolfan ein "Meilensteinjahr" mit der Jubiläumsfeier als großes Gemeinschaftswerk. Dabei dankte Wolf vor allem Festleiter Christian Gleißner, der mit Bravour seine Feuertaufe bestanden hätte. Zu den bedeutenden Stationen zählte der JWG-Mann auch die Fertigstellung des "Bären", der stets zu den markanten Gebäuden der Stadt gehört hätte. "Die Geschichte zeigt, dass wir alles richtig gemacht haben", bilanzierte Wolf etwa mit Blick auf die Schulsanierung. Für das nächste Jahr hoffte Wolf auf mehr Miteinander, gemeinsame Tatkraft und den Mut, etwas zu wagen. "Denn Bärnau hat was", betonte Wolf.
Für Gottfried Beervon der SPD war 2018 ebenfalls ein bedeutendes Jahr. Er nannte aber auch die Wahlen oder den heißen Sommer, der doch jeden Klimawandel-Kritiker eines Besseren belehren müsste. In Bärnau wollte Beer die reichhaltige Geschichte nicht auf das Mittelalter verengen lassen. Im Gremium seien durchaus viele einstimmige Beschlüsse gefasst worden. "Doch der Weg ist nicht immer einfach". Kritik brachte Beer an Beschlüssen vor, bei denen Aufträge an Mitglieder des Stadtrats vergeben wurden.
Rekord bei Gewerbesteuer
Das gelungene Fest zum Jubiläum "675 Jahre Bärnau" fand auch durch Bürgermeister Alfred StierErwähnung. "Wie haben viel positive Aufmerksamkeit erlebt!" Erfolgreich sei Bärnau auch bei der Akquise von Fördermitteln gewesen. Lob hatte Stier ebenso für die leistungsfähigen Unternehmer, die der Stadtkasse eine Rekordsumme bei der Gewerbesteuer eingebracht hätte. Zu den großen Aufgaben im neuen Jahr zählte Stier etwa die Fortsetzung der Schulsanierung, den Ausbau der Bahnhofstraße und Phillipp-Mühlmayer-Straße sowie den Baubeginn beim Ackerbürgerhaus.













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