12.09.2018 - 17:09 Uhr
BärnauOberpfalz

Schatzsuche und Entdeckungstour

Eine Wanderung durch die „Altstadt“ von Bärnau war die letzte Aktion des diesjährigen Ferienprogramms.

13 Kinder nahmen am Ferienprogramm, das der OWV Bärnau gestaltete, teil. Bei der Tour durch die Altstadt gab es viel zu entdecken. Auch Kaiser-Ludwig-Brunnen markiert einen besonderen Punkt der Stadtgeschichte. König Ludwig der Bayer hält nämlich das Dokument der Stadterhebung in der Hand.
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13 Kinder wanderten mit OWV-Vorsitzender Ingrid Leser durch die Gassen von Bärnau und lauschten interessiert ihren den Ausführungen. Anna-Lena Weber von der Jugendgruppe des OWV begleitete. Die Führung begann vor dem Rathaus am Bärenbrunnen, der schon viel von dem Leben von früher verrät. Leser ging insbesondere auf die Stadterhebung Bärnaus vor 675 Jahren ein.

Dann ging es durch die Stadtmühlgasse mit Hinweis auf den Stadtbach, vorbei an der alten Stadtmühle und einen der Backöfen. Am Silberberg wurde erklärt, dass sich dort eines der Stadttore befand. Die Entdecker-Gruppe besuchte die kleine Maria-Hilf-Kapelle am Silberberg, von wo es in den Weg unterhalb der alten Stadtmauer ging. Und plötzlich war der Blick nur noch auf die Erde gerichtet, denn die Kinder fanden auf dem Weg viele interessante Reste der Perlmuttindustrie. Jeder durfte so ein "Souvenir" einstecken.

Geheimgänge und Schätze

Entlang dem sogenannten Graben unterhalb des alten Schlossen sprach Leser von Geheimgängen. Das enge "Eiserne Türl" beeindruckte die Kinder. Die Tour führte weiter auf die Ellenfelder Straße zu den Hussenbäumeln, wo ein Schatz begraben liegt, den gleich alle suchen wollten. Über den Stadlbach, der eigentlich Steinbach heißt, führten die OWV-Mitglieder die Buben und Mädchen vorbei an den alten Kellern, die den Erforschungsdrang der Kinder weckten. Leser erklärte die Wichtigkeit der Stadl außerhalb der Stadt, der Keller und des Pflanzflecks. Der nächste Anlaufpunkt war das Knopfmuseum und das ehemalige Kommunbrauhaus.

Durch die Gasse ging es zum Friedhof zum Grabmal der Krankenhaus-Stifterin Dorothea Funk. In der Bachgasse erfuhren die Kinder auch einiges über die Ackerbürger. Eine weitere wichtige Station war des Geburtshaus von Bischof Ignatius von Senestrey.

Süßes und Spiele

Am Ludwigsbrunnen erfuhren dann die Ferienprogramm-Teilnehmer warum die Stadterhebung vor 675 Jahren groß gefeiert wird. König Ludwig der Bayer ist dort als Bronzestatue zu sehen mit einer Schriftrolle in der Hand, die das Dokument der Stadterhebung darstellen soll. Schon ging weiter zum Marktplatz zur Nepomuk-Statue und zum "Röihakastn" - diesen Ausdruck kennt heute fast niemand mehr. Heute spricht man vom Kriegerdenkmal.

Im ehemaligen Schloss, der späteren Knabenschule und dann dem alten Kindergarten hatte inzwischen OWV-Mitglied Vroni Jungmann Getränke Brotzeit und Naschereien für die Entdecker-Gruppe vorbereitet. Zum Abschluss des Nachmittags gab es im Gruppenraum noch einige lustige Spiele.

Neuierige Suche nach einen Schatz in der alten Stadtmauer oder die Suche nach dem Geheimgang.

Ferienprogramm Bärnau.

Ferienprogramm Bärnau.

Vor dem Bärnenbrunnen: "Der Bär ist los."

Während eines Abschlussspieles im OWV-Gruppenraum.

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