25.11.2019 - 16:33 Uhr
BärnauOberpfalz

Viel Zeit für ein persönliches Gespräch

Zum Pastoralbesuch kam Bischof Rudolf Voderholzer am Sonntag in der Pfarrei Bärnau. Im Bild der Bischof mit den Gästen und Vertretern der Vereine.
Beim Einzug in die Kirche begrüßte und segnete der Bischof die Kinder.
Bischof Rudolf Voderholzer (rechts) nahm sich im Jugendheim auch Zeit für persönliche Gespräche.
Besuch des Bischof Dr. Rudolf Voderholzer in der Pfarrei Bärnau.

Der Sonntag stand ganz im Zeichen des Pastoralbesuches von Diözesanbischof Dr. Rudolf Voderholzer. Nach seiner Ankunft am Vormittag wurde der Oberhirte des Bistums Regensburg beim Pfarrhof von Stadtpfarrer Konrad Amschl begrüßt.

In einem feierlichen Festzug, angeführt von der Stadt- und Jugendblaskapelle "Grenzlandbuam Bärnau", zog der Bischof mit dem lithurgischen Dienst, den Pfarrgemeinderäten der Pfarreiengemeinschaft Bärnau-Hohenthan-Schwarzenbach sowie den weltlichen Vertretern mit Bürgermeister Alfred Stier, seinem Stadtrat und Landtagsabgeordneter Anna Toman in die Stadtpfarrkirche St. Nikolaus ein. Eine stattliche Zahl an Vereinen begleitete den Kirchenzug. Beim Einzug in die Kirche begrüßte und segnete der Bischof die Kinder.

Zu Beginn der Pontifikalmesse begrüßten die Kommunionkinder den hohen Gast mit Gedichten und überreichten ihm eine Kerze. Mit vielen Gläubigen hieß auch Pfarrer Amschl den Bischof herzlich willkommen. Er sagte, die Pfarrei Bärnau sei zwar ganz am Rande des Bistums und war früher auch am Rande Europas, aber durch die Trennung des eisernen Vorhangs sei sie wieder in die Mitte gerückt. Er hoffe, dass die Gemeinde durch die Worte und die Predigt des Hirten im Glauben gestärkt und zusammenwachsen werde. Auch erinnerte er an den aus Bärnau stammenden Vorgänger des Bischofs, Ignatius von Senestrey.

Bischof Voderholzer freute sich, seinen ersten Pastoralbesuch zum Christkönigfest, dem Abschluss des Kirchenjahres, mit den vielen Gläubigen der Pfarrei feiern zu dürfen. Er erwähnte auch, dass er bereits im vergangenen Jahr mit den Bärnauer Wallfahrern anlässlich des 200. Wallfahrtsjubiläums zu Fuß von Pleystein auf den Fahrenberg gepilgert war.

In seiner Predigt verglich er Jesus mit weltlichen Königen. Er bezog auch die Kommunionkinder mit ein und lobte sie für ihr Wissen und ihre gute Kommunionvorbereitung. Jesus sei der König der Herzen, seine Herrschaft besteht im Dienen. "Beherrschen" sei nicht Gewalt ausüben, sondern Dienen in höchster Vollendung. Der Bischof verglich es mit dem Beherrschen einer Sprache oder eines Instrumentes und welche Liebe und Ausdauer für ihr Erlernen notwendig sei. Er forderte die Gläubigen auf, sich von Jesus "beherrschen" zu lassen, damit ihre positiven Seiten, die Charismen und Talente in ihnen zum Klingen kommen, zum Wohl für die Menschen. Zum Schluss bedankte er sich bei Pfarrer Amschl für die Übernahme der Pfarreiengemeinschaft, bei Pater Klaus Kniffki, Pastoralreferentin Maria Wagner, den Ministranten, den Mitgliedern der Kirchenverwaltung und den Pfarrgemeinderäten für ihr Engagement, sowie bei den Vereinen, dem Kirchenchor und den Musikern für ihr Mitwirken beim Gottesdienst und in der lebendigen Pfarrgemeinde.

Stadtpfarrer Konrad Amschl bedankte sich bei seinem "Chef" für die eindrucksvollen Worte und sagte auf Oberpfälzisch "Des hout uns gout dou". Nach dem Gottesdienst gab es für den Bischof beim Stehempfang im Pfarrheim noch viele Hände zu schütteln. Er nahm sich die Zeit, alle Anwesenden persönlich zu begrüßen und ein paar Worte mit ihnen zu wechseln. Nach den Grußworten von Pfarrgemeinderatsprecher Markus Fichtner, Kirchenpfleger Markus Gmeiner und Bürgermeister Alfred Stier trug sich der Oberhirte ins goldene Buch der Stadt Bärnau ein.

Besuch des Bischof Dr. Rudolf Voderholzer in der Pfarrei Bärnau.
Besuch des Bischof Dr. Rudolf Voderholzer in der Pfarrei Bärnau.
Besuch des Bischof Dr. Rudolf Voderholzer in der Pfarrei Bärnau.
Besuch des Bischof Dr. Rudolf Voderholzer in der Pfarrei Bärnau.
Besuch des Bischof Dr. Rudolf Voderholzer in der Pfarrei Bärnau.

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