München
02.11.2021 - 18:48 Uhr

Bayerisches Kabinett berät über verschärfte Corona-Maßnahmen

Die Infektionszahlen steigen auch im Freistaat drastisch: Die bayerische Regierung will deshalb gegensteuern und in seiner Kabinettssitzung neue Maßnahmen beschließen – Maskenpflicht für Schüler und die 2G-Regelung werden diskutiert.

Ministerpräsident Markus Söder (Dritter von rechts, CSU) schreitet voran und demonstriert gerne Führungsstärke - im Bild mit seinem Kabinett: Am Mittwoch, 3. November, soll das Gremium über schärfere Corona-Maßnahmen in Bayern entscheiden. Bild: Peter Kneffel/dpa
Ministerpräsident Markus Söder (Dritter von rechts, CSU) schreitet voran und demonstriert gerne Führungsstärke - im Bild mit seinem Kabinett: Am Mittwoch, 3. November, soll das Gremium über schärfere Corona-Maßnahmen in Bayern entscheiden.

Die bayerische Staatsregierung will am Mittwoch, 3. November, auf die drastisch gestiegenen Corona-Infektionszahlen reagieren und Verschärfungen bei den Eindämmungsmaßnahmen beschließen. Unter anderem soll die Maskenpflicht für Schülerinnen und Schüler im Unterricht wieder eingeführt und die Krankenhaus-Ampel als Indikator für die Auslastung der Kliniken – bisher nur landesweit verfügbar – regionalisiert werden.

Außerdem hat Ministerpräsident Markus Söder (CSU) vorgeschlagen, den Zugang zu öffentlichen Veranstaltungen in den Hotspots nur noch für Geimpfte und Genesene (2G) zuzulassen. Hierbei kamen ihm die besonders betroffenen Kommunen der Landesregierung allerdings bereits zuvor.

Am Freitag hatten bereits mehrere besonders stark betroffene Landkreise Südbayerns und die Stadt Rosenheim entsprechende Maßnahmen beschlossen, am Dienstag zogen die Landkreise und kreisfreien Städte im gesamten Regierungsbezirk Niederbayern nach. In den betroffenen Kommunen ist die Auslastung der Krankenhäuser und ihrer Intensivstationen bereits wieder am Anschlag, die Kommunalpolitiker sprachen von einer Situation, die "zunehmend dramatisch" werde.

Oberpfalz02.11.2021
Oberpfalz25.05.2022
 
Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:
Zum Fortsetzen bitte

Sie sind bereits eingeloggt.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein OnetzPlus- oder E-Paper-Abo.