04.03.2022 - 11:19 Uhr

Bayern schaltet Internetseite für Hilfsangebote frei

Joachim Herrmann (CSU), Innenminister von Bayern. Bild: Matthias Balk/dpa/Archivbild
Joachim Herrmann (CSU), Innenminister von Bayern.

Mit einer eigens eingerichteten Internetseite sollen die vielen Hilfsangebote in Bayern für die Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine besser koordiniert werden. „Damit können wir die zahlreichen Hilfsangebote besser steuern. Die Hilfe soll dort ankommen, wo sie wirklich benötigt wird“, sagte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) am Freitag in München. Auf der Website www.ukraine-hilfe.bayern.de könnten alle Bürgerinnen und Bürger ab sofort unkompliziert Hilfsangebote hinterlegen.

Besonders gefragt seien insbesondere Dolmetscher und Personen mit ukrainischen Sprachkenntnissen, die bei Behördengängen oder Ähnlichem unterstützen könnten. Zudem könnten auf der Website Angebote für Wohnungen sowie Transportdienstleistungen hochgeladen werden. Koordiniert und gebündelt würden die Angebote dann von den Regierungen und Kommunen, die bei Bedarf auf die Anbieter zukommen.

Herrmann empfahl, sich vor einer Spende bei der jeweiligen Organisation genau zu erkundigen, was am dringendsten benötigt werde. „In der aktuellen Situation erlauben Geldspenden mehr Flexibilität, da aufwendige Transport- und Logistikfragen entfallen“, betonte er.

Internetseite zur Koordinierung der Hilfsangebote

© dpa-infocom, dpa:220304-99-381703/4

 
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