Borkenkäfer haben 2018 ersten Berechnungen zufolge mehr Bäume befallen als in den Jahren zuvor. Bis zu vier Millionen Festmeter Holz könnten in Bayern betroffen gewesen sein, sagte ein Sprecher des Landwirtschaftsministeriums. Genaue Zahlen liegen aber erst Ende März vor. 2017 waren etwa dreieinhalb Millionen Festmeter befallen, 2016 knapp zwei Millionen Festmeter.
Ein Festmeter Holz entspricht einem Kubikmeter fester Holzmasse. Es ist die Maßeinheit für Rundholz, also die unbearbeiteten Stämme, die zum Beispiel im Wald am Wegesrand aufgeschichtet liegen.
Auch die starken Schneefälle zu Beginn des Jahres dürften die Borkenkäfer überstanden haben. „Er bereitet sich auf den Winter vor und besitzt ein körpereignes Frostschutzmittel“, hieß es von der Bayerischen Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft. Unter dem Schnee sei das Insekt gut geschützt. Borkenkäfer und ähnliche Schädlinge nisten in Bäumen, die durch den Befall absterben.













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