Bayern
20.02.2019 - 16:29 Uhr

Immer mehr Schäfer geben Betrieb auf

In Bayern gibt es immer weniger Schafhalter. Viele Schäfer plagten Nachfolge-Sorgen, weil oft die eigenen Kinder den Betrieb nicht übernehmen wollten. Außerdem gebe es auf dem Weltmarkt eine große Konkurrenz um Wolle.

Schäfer Hermann Stadler hütet auf der Panzerwiese seine Schafe. Foto: Sven Hoppe/Archiv Bild: Sven Hoppe
Schäfer Hermann Stadler hütet auf der Panzerwiese seine Schafe. Foto: Sven Hoppe/Archiv

Fürth. Im Freistaat gibt es immer weniger Schafhalter. Anfang November des vergangenen Jahres waren es knapp 2000 Betriebe, wie das Landesamt für Statistik am Mittwoch in Fürth mitteilte. Das seien 200 weniger als zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres. Die Behörde zählte für ihre Berechnungen Betriebe mit mindestens 20 Schafen.

Der Landesverband Bayerischer Schafhalter sprach von mehr als 6000 Schafhaltern und berief sich dabei auf Zahlen der Landwirtschaftsverwaltung. Seit 2005 sei die Zahl der Betriebe um 20 Prozent zurückgegangen, sagte der Geschäftsführer des Verbandes, René Gomringer. Viele Schäfer plagten Nachfolge-Sorgen, weil oft die eigenen Kinder den Betrieb nicht übernehmen wollten. Außerdem gebe es auf dem Weltmarkt eine große Konkurrenz um Wolle. Deswegen erwirtschafteten die bayerischen Schafhalter zu wenig Gewinn.

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