Bayern
09.10.2022 - 15:42 Uhr

Millionenschaden bei Bränden in Bayern

Im Freistaat hat es am Wochenende mehrmals gebrannt, der Schaden liegt in Millionenhöhe. Rund 250.000 Euro davon sollen auf die Kappe eines Brandstifters gehen.

Die Feuerwehren in Bayern hatten einiges zu tun. Symbolbild: Philipp von Ditfurth/dpa
Die Feuerwehren in Bayern hatten einiges zu tun.

Bei mehreren Bränden sind am Wochenende in Bayern Schäden in Millionenhöhe entstanden. Menschen wurden nach den bisherigen Erkenntnissen nicht verletzt. Mindestens eines der Feuer soll absichtlich gelegt worden sein.

So steht ein 26-Jähriger unter dem Verdacht, einen Brand in einem Einfamilienhaus in Olching bei München gelegt zu haben. Er habe in „auffälliger Weise“ in der Nähe des Hauses gestanden, hieß es. Wie ein Polizeisprecher am Sonntag mitteilte, habe sich der Verdacht erhärtet, weswegen der junge Mann einem Haftrichter vorgeführt wurde. Das Feuer soll am Samstagmorgen von einem Grill auf das Haus übergesprungen sein. Die schlafenden Bewohner wurden gerettet. Der Schaden wird auf 250.000 Euro geschätzt.

Knapp 130 Kilometer entfernt entstand bei einem Brand in Schönau (Landkreis Rottal-Inn) ein Schaden von mehr als einer Million Euro. Erst habe in der Nacht zum Samstag eine Lagerhalle gebrannt, sagte ein Polizeisprecher. Dann griff das Feuer auf einen Stall mit 50 Rindern, Futter und mehreren Maschinen über. Verletzt worden sei niemand.

Weiter nördlich stand im Landkreis Schwandorf eine Garage mit Fahrzeugen in Flammen. Das Feuer griff zwar nicht auf das Wohnhaus in Stulln über, dennoch entstand ein Schaden von schätzungsweise 250.000 Euro, wie die Polizei mitteilte. Passanten meldeten den Brand am späten Samstagabend.

Im Landkreis Bayreuth stürzte eine landwirtschaftliche Scheune bei einem Brand zum Teil ein. Bei dem Feuer am Sonntag sei ein Schaden von schätzungsweise 200.000 Euro entstanden, sagte ein Polizeisprecher. Demnach war noch unklar, was das Feuer in Hummeltal (Landkreis Bayreuth) ausgelöst hatte. Unklar war zunächst auch, wie stabil die restlichen Teile des Gebäudes noch waren. Weder Menschen noch Tiere wurden verletzt. Auf der Maschinenhalle sei eine Photovoltaikanlage gewesen, hieß es.

 
Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:
Zum Fortsetzen bitte

Sie sind bereits eingeloggt.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein OnetzPlus- oder E-Paper-Abo.