Bayreuth
27.07.2021 - 16:49 Uhr
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Bayreuther Firma Markgraf ist zurück in der Erfolgsspur

Die Geschäftsführung der Bayreuther Bauunternehmung W. Markgraf hatte in der digitalen Betriebsversammlung gute Nachrichten für die rund 970 Mitarbeiter. Die Firma sei wieder zurück in der Erfolgsspur.

Das Bauunternehmen Markgraf sehen die Verantwortlichen für die Zukunft gut aufgestellt. Bild: Markgraf/exb
Das Bauunternehmen Markgraf sehen die Verantwortlichen für die Zukunft gut aufgestellt.

Die Geschäftsführung der Bayreuther Bauunternehmung W. Markgraf hatte in der digitalen Betriebsversammlung gute Nachrichten für die rund 970 Mitarbeiter. Die Firma sei wieder zurück in der Erfolgsspur.

Wegen der Corona-Pandemie hatten sich Betriebsratsvorsitzender Thomas Schmidt sowie die Geschäftsführer Thomas Löw, Alexander Holzmüller und Liborius Gräßmann in einer digitalen Betriebsversammlung an die rund 970 Markgraf-Mitarbeiter gewandt, teilt das Unternehmen in einer Presseinformation mit.

Wie Gräßmann erklärte, hätten die vergangenen Jahre gezeigt, wie robust Markgraf aufgestellt sei. Die Bauunternehmung sei zurück in der Erfolgsspur und auch dank der Beschäftigten stabil in Richtung Zukunft unterwegs.

Fast 10 Miilionen Euro investieren

Die Bilanz der Geschäftsleitung zum abgelaufenen Geschäftsjahr fiel dank der 2018 begonnenen strukturellen und prozessualen Veränderungen erneut positiv aus. Im Geschäftsjahr 2019/2020 betrug die Gesamtbauleistung laut Mitteilung 395 Millionen Euro. Investiert werden 2020/2021 9,8 Mio. Euro in Digitalisierungsprojekte, moderne Technik und in die Markgraf-Standorte.

Gesunde Auslastung

Das Ziel, den Hochbau wieder in eine gesunde Auslastung zurückzuführen und eine positive Entwicklung zu erzielen, sei erreicht. "Ein strategisches Ziel in der Projekt-Akquisition lautet: Weg von zahlreichen sehr großen, komplexen Bauvorhaben hin zu einem gesunden Projektmix, zugeschnitten auf unsere Unternehmensgröße und Personalstruktur", sagte Alexander Holzmüller. Digitalisierung, Innovationen, ökologische sowie nachhaltige Baustoffe und damit auch geänderte Bauweisen seien Faktoren, denen die Baubranche künftig verstärkt begegnen werde.

Geschäftsführer Thomas Löw sprach aber auch die mit Corona verbundenen Probleme in der Baubranche an. Negative Folgen seien hier die Verschuldung von Staat sowie der Kommunen, die starken Stoffpreiserhöhungen, Engpässe bei Planungs- und Genehmigungsprozessen, aber auch drohende Insolvenzen. Im zweiten Quartal 2022 strebt das Unternehmen die Zertifizierung DIN 27001 zur Regelung der Informationssicherheit an, die dem Unternehmen die Wahrung der Sicherheit der eigenen Daten sowie den Schutz der Daten von Geschäftspartnern attestiert. In seiner Botschaft versichert die Geschäftsleitung, den bereits eingeschlagenen Weg weiter fortzuführen

Betriebsratsvorsitzender Thomas Schmidt betonte, dass sehr viel für die Sicherheit der Mitarbeiter getan werde. Sofern die Möglichkeit gegeben sei, könnten alle auf Wunsch ins Homeoffice wechseln.

Kemnath29.12.2019
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