In einer Vorstandssitzung der FW Bechtsrieth/Trebsau zog Petra Baierl ein Resümee ihrer Hausbesuche. Allumfassendes Thema war dabei die Stromtrasse, die Trebsau direkt tangiert. "Die Befürchtungen sind groß", sagte Baierl. Das Eigentum der Trebsauer werde massiv geschädigt. Die Gemeinde scheine das alles hinzunehmen, das habe sie aus der letzten Gemeinderatssitzung vermittelt bekommen.
Zusammen mit Sonja Bodensteiner hat sie nun bei einem Treffen den „obersten“ Freien Wähler, Landesvorsitzenden Hubert Aiwanger, um verstärkte Unterstützung gebeten. Dass sie da "eine von vielen" sind, die dagegen monieren, ist Baierl und Bodensteiner klar. Aber Nichtstun bringt auch nichts.
So sehen die Freien Wähler auch eine Chance in einer Allianz mit Irchenrieth. Hier habe man schon einen ersten Schritt in einem Gespräch mit Irchenrieths Bürgermeister Josef Hammer gemacht, der wertvolle Hinweise lieferte. Interkommunale Zusammenarbeit biete die Chance, Kräfte zu bündeln. Viele Erkenntnisse brachten Baierl bezüglich der allgemeinen Situation vor Ort aber die Gespräche mit den Bürgern bei den Hausbesuchen. Die Aufnahme war stets positiv und wie sich zeige, gebe es viel zu tun. Eine Lärmschutzwand an der Bundesstraße, fehlende Hundetoiletteneimer, ein fehlender Geldautomat kamen immer wieder zur Sprache.
"Ich wurde auch gefragt, wie man uns in Weiden nennt", sagte Baierl. "Das schlafende Dorf vor den Toren der Stadt". Aus dieser Äußerung wird der Bezug zu Irchenrieth hergestellt, wo alles anders läuft in Richtung Entwicklung. Angefangen beim Bauen und Gewerbe bis hin zur Nahversorgung. Eine ältere Dame sprach gar von einem „Zwist“ zwischen Bechtsrieth und Trebsau, der unübersichtlich sei. Wohl das Ergebnis der umstrittenen Straßenausbaubeiträge, folgert Baierl. Früher haben wir doch alle gemeinsam gefeiert, entsinnt sich die Frau. Heute sieht sie auch bei Veranstaltungen einen Keil zwischen den beiden Ortsschaften. Dass es ein viel vorgebrachtes Mitspracherecht der Bürger bei Gemeinderatssitzungen nicht geben kann, bedauerte Baierl gegenüber den Bürgern, denn dies lasse die Bayerische Gemeindeordnung nicht zu. Aber es gibt genug Ebenen, sich mit dem Bürger in vielen Sachen kurz zu schließen.













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