02.04.2019 - 14:39 Uhr
BechtsriethOberpfalz

Mehr Geld für Dorferneuerung

Gute Nachrichten von Bürgermeister Gerhard Scharl in der Hauptversammlung der Siedlergemeinschaft. Die Förderung bei der Dorferneuerung steigt. Auch im Hinblick auf das Maifest verkündet er Erfreuliches.

von Ernst FrischholzProfil

Im Zuge der Ortserneuerung sei der Ausbau der Ortsmitte für 670.000 Euro vergeben worden, informierte Bürgermeister und Vorsitzender Gerhard Scharl bei der Jahreshauptversammlung der Siedlergemeinschaft Bechtsrieth-Trebsau in der "Stodlkneipe". Insgesamt habe das Amt für ländliche Entwicklung 630.000 Euro zugesagt. Zudem sei der Bescheid eingetroffen, dass für die Dorferneuerung eine Million Euro abgerufen werden könnte. Dies eröffne weitere Möglichkeiten.

Beim Ausbau der Pirker Straße in Trebsau werde für das Aufbringen der Feinschicht eine Straßensperrung nötig. Der Kindergarten solle erweitert werden, wofür es eine Förderung von bis zu 90 Prozent gebe. Die energetische Sanierung der Schulturnhalle werde mit 876.000 Euro gefördert, müsse aber wegen des beschlossenen Anbaus für die Mittagsbetreuung auf kommendes Jahr verschoben werden.

Das Maifest kehrt an seinen angestammten Ort zurück. Zum 1. Mai sollen die Arbeiten am Kapellenplatz in Trebsau beendet sein, sodass man heuer wieder einen Maibaum aufstellen und das Maifest feiern könne, betonte Scharl. Auch der Blumenschmuckwettbewerb solle wieder ausgetragen werden. Scharl hofft auf eine rege Teilnahme unter den Siedlern.

Schriftführerin Christine Lunscher blickte auf zahlreiche Aktivitäten der Siedler zurück, darunter eine Wanderung, den Hutzaabend, den "Tag der Offenen Container-Tür" oder die Christbaumaktion, bei der 125 Christbäume abgeholt und entsorgt worden seien. In 16 Gärten habe sich die Gemeinschaft um den Blumenschmuck gekümmert.

Dank zahlreicher Spenden habe die Siedlergemeinschaft einen Überschuss von 293 Euro erzielt, obwohl sie 3000 Euro an den Bezirksverband hatte abführen müssen, betonte Kassier Josef Sommer. Durch das Verleihen von Geräten und Gerüsten habe sie 412 Euro eingenommen, erklärte Thomas Gebhardt, der die Geräte verwaltet und wartet. Am häufigsten werde der Vertikutierer ausgeliehen. Danach folgten Rüttelplatte, Häcksler, Spalter und Heckenschere.

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