20.12.2018 - 15:37 Uhr
BechtsriethOberpfalz

Spenden aus Trebsau nach Kolumbien

In der Missionsstation der Dominikanerinnen in Bogota in Kolumbien ist das ganze Jahr Weihnachten, wenn die Spendenpakete von Brigitte Zetzl aus Trebsau eintreffen.

Die SPD-Gemeinderäte geben 300 Euro aus ihrem Sitzungsgeld für weitere fünf Pakete an Brigitte Zetzl nach Bogota ab.
von Ernst FrischholzProfil

Die Trebsauerin Zetzl hat eine enge Verbindung zu Schwester Regina Häufele, die die Missionsstation in der kolumbianischen Hauptstadt Bogota leitet. 400 Menschen werden hier betreut, unter anderem in Kindergarten, Schule und Heim für alte Menschen. Die Dominikanerin Häufele war schon in Bechtsrieth und hat hier das Projekt vorgestellt. Von Zetzl wird dieses mit Sachspenden gefördert. In ihrem Keller stapeln sich Spenden teilweise bis an die Decke, die darauf warten, auf die Reise nach Südamerika zu gehen.

Damit sie das bewerkstelligen kann, ist die Rentnerin auf Geldspenden angewiesen. Ein großes Paket nach Kolumbien zu schicken kostet 60 Euro. "Heuer lief es gut, was nicht immer der Fall ist", berichtete sie. Denn bisher konnte sie 40 Spendenpakete absenden. Nun kommen fünf weitere hinzu, denn die Gemeinderäte der Bechtsriether SPD überreichten Zetzl von ihrem Sitzungsgeld 300 Euro. Zetzl schickt alles, was sie hat nach Bogota. Wolle und Toilettenartikel seien besonders begehrt. Alle Sachen werden dort aussortiert. Die gute Kleidung verkaufen die Dominikanerinnen im eigenen Laden, zur Finanzierung der Station. Die Spielsachen bekommen die Kinder. Die gebrauchtere Kleidung bessert die eigene Schneiderei aus und verteilt sie an die Menschen.

Zetzl bekommt regelmäßig Briefe von der Stationsleiterin Häufele. Jedes Paket werde ihr bestätigt, da ging bisher nichts verloren, so Zetzl. Häufele betone immer, wie sehr die Schwestern und die Menschen in Bogota den lieben Menschen aus der Region danken. Obendrein schickt sie Informationen über die Missionsstation. "Dies ist für mich immer ein besonderer Moment", sagte Zetzl.

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