Berching
18.03.2026 - 15:02 Uhr

Rotorblatt stürzt in Berching von Windkraftanlage

Im Bürgerwindpark Berching stürzt ein Rotorblatt einer Windenergieanlage zu Boden. Personen bleiben unverletzt, die Ursache wird intensiv untersucht.

Im Bürgerwindpark Berching ist ein Rotorblatt eines Windrades zu Boden gestürzt. Die Ursache ist noch unklar. Bild: Reinhard Buchberger
Im Bürgerwindpark Berching ist ein Rotorblatt eines Windrades zu Boden gestürzt. Die Ursache ist noch unklar.

Am Mittwochvormittag stürzte gegen 9 Uhr an einer Windenergieanlage im Bürgerwindpark Berching zwischen den Ortschaften Wallnsdorf und Raitenbuch ein Rotorblatt zu Boden. Wie es in einer Mitteilung der Betreiberfirma Windpower mit Sitz in Regensburg heißt, wurden Personen dabei nicht verletzt.

Auch die Polizei Neumarkt war vor Ort. Auf Nachfrage von Oberpfalz-Medien teilt die Polizeiinspektion (PI) mit, dass es aus polizeilicher Sicht wenig zu tun gegeben habe. "Es bestand keine Gefahr für Umwelt und Menschen", heißt es von Seiten der PI. Die Polizei hat laut Mitteilung den Betreiber über den Vorfall informiert. "Auch aufmerksame Anwohnerinnen und Anwohner haben sich gemeldet", teilt Windpower-Pressesprecherin Eva Brunner auf Nachfrage mit. Es gebe ein Video, auf dem zu sehen ist, wie sich die Rotorblätter nach dem Absturz langsam weiterdrehen. Ein Windrad des Typs Senvion misst in der Höhe 143 Meter, der Rotordurchmesser 114 Meter, ein Rotorblatt also 57 Meter, wie Eva Brunner informiert.

Aktuell würden Mitarbeiter des Betreibers sowie externe Serviceteams die Ursache des Vorfalls und die Höhe des entstandenen Sachschadens überprüfen. Die Anlage vom Typ Senvion (Baujahr 2012) wird regelmäßig gewartet, zuletzt sei dies im November 2025 der Fall gewesen. Auch die wiederkehrende Prüfung, die alle vier Jahre gefordert ist, sei planmäßig im Oktober 2023 erfolgt. Zur zusätzlichen technischen Überwachung ist die Anlage mit einem Blattlagerüberwachungssystem ausgestattet, wie Eva Brunner im Gespräch erklärt.

Von den zehn Windrädern im Bürgerwindpark Berching betreibt Windpower sechs, viele Gesellschafter seien daran beteiligt. Die ausfallenden Kosten übernehme das Unternehmen, sagt Eva Brunner auf Nachfrage.

„Wir setzen alles daran, die Schadensursache für diesen sehr ernsten Vorfall schnellstmöglich zu klären“, wird Clemens Reichl, technischer Geschäftsführer der Windpower GmbH, in der Mitteilung zitiert.

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