Vor 50 Jahren gaben sich Hannelore und Erhard Nitzbon in der Christuskirche in Schwend vor Pfarrer Herrmann das Ja-Wort. Kennengelernt hatte sich das Ehepaar beim Tanz auf der Hohen Straße im Gasthaus Herbst. Hannelore spielte damals in der Kapelle Büttner die Gitarre. Als Tochter des Fuhrunternehmens Ernst Meyer aus Betzenberg war sie auch die jüngste Lkw-Fahrerin der damaligen Zeit. Bereits mit 20 Jahren brachte sie die Milch aus den Birgland zur Molkerei Kiechle nach Sulzbach-Rosenberg. Erhard stammt aus Ursensollen und lernte das Kfz-Handwerk bei der Firma Pfleger in Amberg. Später lenkte er bei seinem Onkel in der Firma Feigl in Ursensollen Lader und Bagger.
Nach der Heirat wechselten Hannelore und Erhard Nitzbon ins Betontransportgeschäft. Erhard legte die Geschäftsführerprüfung im Güterkraftverkehr erfolgreich ab. Während der vergangenen 50 Jahre wuchs die Belegschaft dann auf mehr als 50 Mitarbeiter an.
30 Jahre führte Erhard den ASV Schwend als Vorsitzender. In seiner Amtszeit entstanden ein neuer Fußballplatz sowie das gemeinsame Sport- und Schützenheim in Schwend. Zehn Jahre standen die Nitzbons das Wirtsleute hinter dem Tresen. Ihr größtes Hobby sind Oldtimertreffen und -ausfahrten. Das gemeinsame Bockbierfest der Schwender Vereine war Erhards Idee. 30 Jahre arbeitete er als Gemeinderat im Bauausschuss mit.
Zur goldenen Hochzeit gratulierten die drei Söhne des Jubelpaares, die alle im Betrieb fest integriert sind und die Leitung bereits übernommen haben. Glückwünsche kamen auch von den drei Schwiegertöchtern, den Enkelkindern sowie Bürgermeisterin Brigitte Bachmann.



















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