Bodenwöhr
13.03.2026 - 17:10 Uhr

Baustart für Bedarfsampel in Bodenwöhr am Montag, 16. März

In Bodenwöhr beginnen am Montag, 16. März, die Bauarbeiten für eine Bedarfsampel mit barrierefreier Gehwegrampe. Verkehrsteilnehmer müssen sich auf Behinderungen und Umleitungen einstellen.

Am Montag, 16. März, beginnen in Bodenwöhr die Bauarbeiten für eine Bedarfsampel an der Schulstraße. Symbolbild: Stefan Sauer/dpa
Am Montag, 16. März, beginnen in Bodenwöhr die Bauarbeiten für eine Bedarfsampel an der Schulstraße.

Nachdem die Maßnahme im September 2023 auch den Bodenwöhrer Gemeinderat passiert hatte, konnte man laut Mitteilung fortan in die Detailplanung und weitere Abstimmungen einsteigen. Zuvor sei durch die Regierung der Oberpfalz auch die Förderfähigkeit des Projekts bestätigt worden. Der Fördersatz für den gemeindlichen Anteil betrage rund 58 Prozent.

Zweiwöchige Sperrung

Nach letztjähriger Ausschreibung und Vergabe der Maßnahme habe man sich aufgrund der Sperrung der Bundesstraße 85 Ende 2025 dazu entschieden, die Maßnahme erst 2026 zu beginnen und innerhalb eines Jahres umzusetzen. Die beauftragte Firma Pichl aus Freudenberg beginnt nun am Montag, 16. März, mit den Bauarbeiten. Hierzu ist nach Angaben der Baubehörde zunächst eine zweiwöchige Vollsperrung der Staatsstraße 2398 im Bereich der Schulstraße erforderlich. Hier müssen vorhandene Leitungen erkundet und eine Stromleitung tiefergelegt werden, damit die neue Gehwegrampe gegründet werden kann. Eine Umleitung sei ab Blechhammer über die Kreisstraße SAD 14 und die Bundesstraße 85 eingerichtet. In der Gegenrichtung verlaufe diese analog.

In der zweiten und längsten Bauphase wird der Verkehr anschließend halbseitig mit einer Ampelregelung an der Baustelle vorbeigeführt, so die Behörde. Für die Gehwegrampe sei eine über 3,5 Meter tiefe Baugrube erforderlich, die weit in die Staatsstraße hineinreichen werde. Nach Herstellung der Gehwegrampe würden in diesem Bereich der Gehweg und die Staatstraße wieder hergestellt und einer der Ampelmasten errichtet. Der überörtliche und insbesondere der Schwerverkehr werde über die gesamte Bauzeit über die Kreisstraße SAD 14 und die Bundesstraße 85 umgeleitet.

In der dritten Bauphase wird der Verkehr auf die andere Seite der Staatstraße umgelegt, teilt die Behörde mit. Hier werden demnach die vorhandene Bushaltebucht zu einem barrierefreien Busstellenhaltekap sowie die anschließenden Gehwege umgebaut. Weiterhin werde der zweite Ampelmast errichtet. In der vierten und letzten Bauphase sei wiederum eine Vollsperrung der Staatsstraße erforderlich. Dies sei notwendig, um die Verbindung der Ampelmasten untereinander und zum Steuergerät herzustellen. Weiterhin werde eine neue Asphaltdeckschicht von der Einmündung der Bergstraße bis zur Buchbergstraße eingebaut.

Bis zu sieben Monate

Für die Gesamtbauzeit werden derzeit sechs bis sieben Monate veranschlagt. Die Gesamtbaukosten betragen voraussichtlich 920.000 Euro. Hiervon trage der Freistaat Bayern für die Bedarfsampel und die straßenbaulichen Anpassungen rund 230.000 Euro. Zusätzlich sei durch die Regierung der Oberpfalz eine Förderung in Höhe von 385.000 Euro zugesagt worden.

"Ein großer Dank gilt den Anliegern und Grundstückseigentümern, die für den Bau und deren Erschließung Einschränkungen hinnehmen und die erforderlichen Grundstücke zur Verfügung stellen", heißt es am Ende der Mitteilung. Alle betroffenen Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer würden um Verständnis für die unvermeidbaren Beeinträchtigungen gebeten. Das Staatliche Bauamt werde laufend über bevorstehende Arbeiten und Einschränkungen informieren.

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