Nicht ganz den Wünschen und den Forderungen der Krieger- und Soldatenkameradschaft konnte beim Bau des Vereinsheims auf städtischem Grund entsprochen werden, führte Bürgermeister Andreas Wutzlhofer aus. "Wir haben aber unterstützt, wo es möglich war." Die große Problematik war die Überbauung des Kanals, der dort vorbeifließt. Deswegen wurde auch der Schutzstreifen dort etwas reduziert. Der Bereich wurde jedoch durch die Errichtung des Vereinsheims durchaus aufgewertet, meinte der Bürgermeister lobend. Wasseranschluss und Rohrgraben für die Stromversorgung gingen auf Kosten der Stadt.
Ralf Amthor bedankte sich im Namen der Krieger- und Soldatenkameradschaft für die Unterstützung beim Bau des neuen Vereinsheims, da die Gemeinschaft selbst über ein begrenztes Budget verfüge.
Ein Lob sprach Heinrich Porschke an die Damen und Herren des städtischen Bauhofs aus, die am Kreisverkehr und sonstigen Stellen in der Großgemeinde Verschönerungen durch Anpflanzungen vornehmen. "Das ist ganz, ganz phantastisch. Das sieht man selten so schön wie bei uns." Wutzlhofer gibt das gerne an die Mitarbeiter weiter. Mit Sabine Dworzak habe die Stadt einen Glücksgriff getan. "Sie hat den absoluten grünen Daumen", und bekommt auch die Freiheiten vom Außendienstleiter Karl Frey eingeräumt, eigenverantwortlich zu arbeiten. Ihr stehen zwei Damen von KS-Landservice zur tatkräftigen Unterstützung zur Verfügung und diese arbeiten genauso perfekt. Natürlich sei die blühende Vielfalt auch mit Kosten verbunden.
Josef Stahl aus Altentreswitz interessierte sich, wer für die Baumaßnahme beim Ascherl-Haus verantwortlich ist. "Man kann doch nicht einfach hergehen und zwei Parkplätze mit Gittern absperren, obwohl derzeit keine Baumaßnahme läuft, und da unten immer Chaos herrscht. Diese Parkplätze werden dringend gebraucht." Man bräuchte nur die Bauzäune zurücksetzen, hatte er auch gleich eine Lösung parat.
Wutzlhofer sagte zu, sich um dieses Anliegen zu kümmern und mit dem Bauherrn Dekan Alexander Hösl Kontakt aufzunehmen. Einen zusätzlichen Wasserablauf in der Ortsstraße Kößing forderte Josef Scherer. Karl Frey nannte es einen Missstand, das sämtliche Hofeinfahrten befestigt werden, jedoch keine ausreichenden Wasserabläufe auf eigenem Grund und Boden vorgesehen sind. "Da werden 200 oder 300 Quadratmeter befestigt und dann läuft das gesamte Niederschlagswasser auf die Straße." Das sei nicht nur in Kößing so, wenn gleich es hier schon extrem festzustellen ist. "Das ist ein Riesenproblem. Zuletzt ist immer die Stadt schuld."
Weiter brachte Scherer einen kaputten Kanaldeckel ins Spiel. Im Bushäuschen in Kößing müsste dringend der Betonboden erneuert werden, forderte er. Frey konnte sich noch erinnern, dass es ausgerechnet der Antragsteller war, der zu ihm sagte, als er den schadhaften Boden aus freien Stücken ansprach, "das taugt schon noch". Jetzt fordere er plötzlich eine Sanierung, entgegnete Frey. Entlang der Pfreimd auf dem angelegten Wanderweg sei Steinschlag zu befürchten, informierte Scherer. Wutzlhofer wolle sich Auskunft beim Landratsamt einholen, da sich ein Teil des Wegs in Privatbesitz befindet. Ob Kosten beim Aus- und Neubau an der Moosbacher Straße auf die Anlieger zukommen, fragte Porschke. Bis zur Grundstücksgrenze sei es Angelegenheit der Stadt. Anders sei es, wenn auf dem eigenen Grund eine bauliche Veränderung vorgenommen wurde. Frey sagte, "für den Unterhalt ist die Stadt zuständig, da wird nichts umgelegt". Straßenausbaubeitragssätze wurden in Vohenstrauß sowieso noch nie berechnet.
Auf der Strecke Altentreswitz in Richtung Burgtreswitz heben Wurzeln eines großen Baums die Asphaltdecke. Scherer sprach Mehrfamilienhausbauten ähnlich der städtischen Baugenossenschaft an. "Ist da kein Interesse da?" Laut Wutzlhofer liegen der Stadt bereits weitere zwei Bauanträge für die Errichtung von Mehrfamilienhäusern für das neue Baugebiet "Sommerwiesen" vor. Da werden nicht nur kleine Häuser gebaut, sondern auch große Wohnblöcke mit Eigentums- oder Mietswohnungen.

















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