10.09.2019 - 17:44 Uhr
BrandOberpfalz

Beten und hören

Mit der Wallfahrtskirche Weißenregen bei Bad Kötzting und dem Konzerthaus in Blaibach hatte die Seniorenwallfahrt der Pfarreiengemeinschaft Brand-Nagel zwei attraktive Ziele.

Vor allem auf die Fischerkanzel ging die neue Gemeindereferentin Bettina Rögner (hinten, Dritte von rechts) bei ihren Erläuterungen in der Wallfahrtskirche in Blaibach ein.
von Bertram NoldProfil

Die Wallfahrtskirche Weißenregen bei Bad Kötzting war dieses Jahr Ziel der Seniorenwallfahrt der Pfarreiengemeinschaft Brand-Nagel. Gut gefüllt mit über 40 Teilnehmern begab sich die Gruppe mit einem Morgengebet durch Pater Joy auf die Reise. Zum ersten Mal dabei war auch die neue Gemeindereferentin Bettina Rögner, die erst wenige Tage vorher ihren Dienst angetreten hatte. Pater Joy nutzte die Gelegenheit, seine neue Mitarbeiterin vorzustellen. Mit einem kräftigen Applaus begrüßten die Gläubigen im Bus die neue Gemeindereferentin. Am 6. Oktober wird Bettina Rögner offiziell in ihr neues Amt eingeführt. Gebetet wurde in vielerlei Anliegen, das Thema „Frieden“ war einer der Schwerpunkte. Durch eine herrliche Landschaft war nach nur eineinhalb Stunden Fahrt das Ziel erreicht. In der Wallfahrtskirche Weißenregen, die zur Pfarrei Kötzting gehört, wurde Gottesdienst gefeiert, der mit neuen geistlichen Liedern begleitet wurde. Essen war in der „Bergklause“ bestellt, die direkt an die Kirche angebaut ist, Fußmarsch war nicht nötig. Es gab genügend Zeit, in Ruhe das Mittagessen einzunehmen und sich auch am Tisch etwas auszutauschen. Vor der Abfahrt wurde noch einmal die Kirche besucht und ein Gebet gesprochen. Bettina Rögner nutzte die Gelegenheit, auf einige Details dieses Gotteshauses einzugehen. Vor allem das Gnadenbild und die auffallende Fischerkanzel erläuterte sie ausführlicher.

Nur wenige Kilometer, dann war Blaibach erreicht, wo bereits Karl Landgraf am dortigen berühmten Konzerthaus wartete. Landgraf ist Bauleiter des Architekten Peter Haimerl, nach dessen Plänen derzeit in Brand das sogenannte „schwebende Schlachthaus“ entsteht. Ausführlich ging Landgraf auf die Entwicklung des Konzerthauses, ein, das außen wie ein in den Boden gestoßener Kubus aussieht. Er erläuterte die millimetergenauen Messungen bei der Planung, durch die es das Konzerthaus bezüglich Akustik unter die ersten zehn Häuser weltweit geschafft hat. Auch neue Baumaterialien wie Glasbeton waren dafür verantwortlich. Überraschend immer wieder die Ausführungen über die Eigenleistungen, die zur Verwirklichung notwendig waren und noch überraschender die Einzelheiten zur Finanzierung und zum Unterhalt des Projekts. 250 Musiker seien bereits durch den Initiator, Tenor Thomas Bauer, verpflichtet worden, als der Bau noch gar nicht begonnen war. Bislang gab es noch kein Konzert, das nicht ausverkauft war. Der Aufenthalt in Blaibach endete mit einer Kaffeepause im Künstlercafé „Enotheca“.

Die geplante Andacht in der Kirche in Blaibach konnte dort wegen Sanierung nicht gehalten werden. In Miltach wurde deswegen noch ein kurzer Aufenthalt zur Andacht in der dortigen Kirche gemacht. Bettina Rögner hatte diese vorbereitet.

Kurze Gebetsphasen dann noch auf dem Heimweg. Wenige Kilometer vor dem Ziel dankte Pater Joy allen, die an der Organisation und am Gelingen der diesjährigen Seniorenwallfahrt beteiligt waren.

Ausführlich erläuterte Karl Landgraf den Brander die Entwicklung des Konzerthauses in Blaibach.
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