"Wohlwollende Worte" und Gratulationen bestimmten den Empfang mit dem neuen Europaabgeordneten Christian Doleschal im Rahmen eines Lampionfestes am und im Bauhof in Brand. Auf dem Weg vom Mehrzwecksaal zum Festplatz nahm Finanzminister Albert Füracker noch ein Päckchen unterschriebener Karten entgegen. Adressiert an den Ministerpräsidenten machen die Unterzeichner ihrem Ärger über Wirtschaftsminister Aiwanger Luft, der versucht, den Sonntag "aufzuweichen".
Auf dem Festplatz wurde der Finanzminister mit Applaus empfangen. Der Vorgänger von Christian Doleschal, Albert Dess, hatte die Gemeinde Brand zum Ziel einer Motorradtour gewählt. Brand sei nun keine Weltstadt, sagte Füracker in einer kurzen Rede, aber der Ort mit der größten Abgeordneten-Dichte. Er lobte das Engagement des jungen Politikers, der seit 15 Jahren bereits in der Kommunalpolitik tätig ist und es nun ins Europäische Parlament geschafft hat. Er sei froh darüber, wieder einen Abgeordneten aus der Oberpfalz zu haben. Gerade rechtzeitig, meinte Füracker.
Wäre die Entscheidung mit der Maut eher gekommen, hätte es vermutlich anders ausgesehen. "Ich mag gar nicht daran denken!" Die Oberpfalz sei eine starke Region und wenn es eine Chance für eine gute Weiterentwicklung gebe, "dann pack ma di". Auch Tobias Reiß leiste im Landtag eine hervorragende Arbeit mit der gesamten Koordination und Organisation der CSU-Fraktion. Er werde mit Rat und Tat zur Seite stehen, versprach Albert Dess seinem Nachfolger. Die Stabübergabe in Brüssel und Straßburg habe bereits stattgefunden, berichtete Christian Doleschal. Dankesworte galten auch der Jungen Union, die ihn seit 2009 tatkräftig unterstützt. "Mächtig stolz" sei man seitens der Jungen Union, erklärte Christoph Hörl, Geschäftsführer der JU Oberpfalz und übergab dem neuen Abgeordneten ein Plakat: "Brand - Brüssel".








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