Im "oberen Dorf" in Brand gab sich im Mai ein junges Paar das Jawort. Schon am nächsten Tag saß ein Storch auf dem Dach - kein künstlicher, den Freunde oft dorthin bringen, um dem jungen Paar einen reichen Kindersegen zu wünschen.
Ein echter Storch hatte sich auf dem Dach niedergelassen, was keineswegs alltäglich war, denn Störche sind in Brand eher selten zu sehen. Nun hat sich auch der Storch eine Störchin genommen und ist zurückgekehrt nach Brand, wo das Storchenpaar abendlich eine kleine Sensation darstellt, weil es sich auf dem höchsten Baum niederlässt. Glücklicherweise hat Hubert König die Ulme vor einigen Wochen ausschneiden lassen, so dass eine Landung für lebende Flugobjekte auch mit größeren Spannweiten möglich ist. Von ganz oben schauen sich die Störche das Dorf an, vielleicht auch, um wieder einmal einen Blick zu dem wenige Meter entfernten Haus zu riskieren, wo der Storch im Mai zum Symbol für freudige Erwartungen wurde. Die beiden Störche werden nicht darauf warten können, sie haben dann längst das Weite gesucht, um die Wintermonate in wärmeren Gegenden zu verbringen.













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