06.09.2020 - 15:21 Uhr
BrandOberpfalz

Erstkommunionfeier in Brand nachgeholt

Auch mit einer beschränkten Zahl an Gästen lässt sich eine Erstkommunion würdig feiern. Das hat die Pfarrgemeinde am Wochenende eindrucksvoll unter Beweis gestellt.

In zwei Gruppen mussten die Fotos nach dem Gottesdienst gemacht werden: die erste Gruppe mit Pater Joy.
von Bertram NoldProfil

Bei der Erstkommunionfeier war die Zahl der Gäste am Sonntag wegen der Ansteckungsgefahr zahlenmäßig beschränkt worden. Nur Kommunionkinder, Eltern und nahe Verwandte durften ins Gotteshaus. Nicht alle, die dabei sein wollten, bekamen einen Platz. Mit Pater Joy, dem neuen Pastoralreferenten Maximilian Pravida und den Eltern erlebten die elf Kinder dennoch eine sehr würdevolle und beeindruckende Feier. "Jesus ist unsere Mitte" lautete das Motto, für das die ehemalige Gemeindereferentin Bettina Rögner, unter der die Vorbereitungen begonnen hatten, das Rad gewählt hatte.

In der gemeinsamen Predigt von Pater Joy und Maximilian Pravida wurde die Thematik vertieft. Das Rad wurde als Zeichen der Gemeinschaft dargestellt. "Ihr seid die Speichen, die von der Mitte zusammengehalten werden." Räder seien im Leben wichtig, ohne sie gäbe es keine Autos und auch keine Maschinen. Es komme auf jede Speiche an: Je mehr Speichen, umso stärker sei das Rad. Kreuz, Anker und Herz auf das Rad mit den Fotos gelegt, symbolisierten Glaube, Hoffnung und Liebe, erläuterten die Prediger. Der eiserne Reifen, der das Rad umschließe, verleihe zusätzlich Festigkeit und Halt; das Eisen schütze das Rad auf seiner Fahrt über steinige Wege. Mit einem Gebet schloss die Predigt: "Herr Jesus Christus, du bist unsere Mitte. Verbinde uns mit Gott und unseren Mitmenschen." Die Symbolik wurde immer wieder aufgenommen, auch im Kyrie und in den Fürbitten, die von Kindern und Eltern gemeinsam vorgetragen wurden.

Vor dem Höhepunkt der Feier, dem Empfang der Kommunion, sprachen die Eltern ein gemeinsames Gebet für die Kinder, nach dem Empfang folgte das Dankgebet der Erstkommunikanten. Der Gottesdienst endete mit dem Lied "Großer Gott, wir loben dich".

Pater Pater Joy und Maximilian Pravida dankten am Schluss allen, die an der Vorbereitung und der Gestaltung beteiligt waren. Andrea Gutt und Melanie Rohleder hatten sich dafür besonders engagiert. Der Dank galt auch dem für die Erstkommunion durch Beate Zehrer geschaffenen Projektchor, der vor allem neue geistliche Lieder beitrug. Pater Joy ermunterte die Kinder, Jesus die Treue zu halten und sich als Ministranten für den Dienst am Altar zu begeistern.

Die zweite Gruppe mit Pastoralreferent Maximilian Pravida
Der Gottesdienst wurde von einem Projektchor unter der Leitung von Beate Zehrer umrahmt.
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