Seine Not hatte Bürgermeister Bernhard Schindler während Corona mit Gratulationen bei runden und halbrunden Geburtstagen sowie bei Ehejubiläen: Haus nicht betreten, Abstand halten, Geschenk übergeben. Schön sei es für die Betroffenen nicht gewesen, Glückwünsche nicht per Händedruck bringen oder erhalten zu können. Nun wurde das nachgeholt: Der Bürgermeister hatte Geburtstagskinder und Ehejubilare zu einer Kaffeestunde in den Mehrzwecksaal eingeladen, viele waren der Einladung gefolgt und erlebten einen schönen gemeinsamen Nachmittag, an dem auch die Nachbarschaftshilfe (NBH) beteiligt war. Für sie berichtete Altbürgermeister Ludwig König über die abgelaufenen Termine. Die NBH sei 2015 gegründet und vom Sozialministerium gefördert worden. Zum Thema „Pflegegrade“ war zu einem Info-Abend eingeladen worden, zur Vorsorge-Patientenverfügung informierte Manfred Häfner vom Landratsamt Tirschenreuth. Zu „Wohnen im Alter“ informierte die NBH, in Zusammenarbeit mit dem Haus Falkenstein wurden das Waldhaus und das Wildgehege in Mehlmeisel besucht. König berichtete auch von einer Fahrt auf die Kösseine sowie vom Besuch des Klosterdorfs Speinshart. In der Corona-Zeit haben der SSV Brand und der Jugendgemeinderat Einkaufshilfen angeboten. Dafür spendete Eon Bayern 300 Euro, wovon auch die NBH 100 Euro erhielt.
Im September fand eine Helferkreissitzung statt, bei einem Vortrag ging es um Demenz. Im kommenden Jahr sollen das Kloster Waldsassen und der Klostergarten sowie die Kappl besucht werden. Auch die Besichtigung des "Schwebenden Schlachthauses" wurde ins Programm aufgenommen. Eine Besucherin wünschte sich eine Fahrt zum Seehaus.
Im Anschluss erläuterte Bürgermeister Bernhard Schindler den Stand aktueller Projekte, verlas Namen und Geburtsdaten aller Jubilare und lud zu Kaffee und Kuchen ein. Für die Hilfe bei den Vorbereitungen dankte er Jutta Graf und Waltraud Sticht.













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