23.11.2021 - 14:10 Uhr
BrandOberpfalz

Aus dem Gemeinderat Brand: Sanierung und Umbau, Leerstand und Freifläche

Bis Ende des Jahres muss der Brander Gemeinderat die Bedarfsanmeldung für die Städtebauförderung einreichen. In der Gemeinde steht noch Einiges an.

Die Gemeinde Brand muss spätestens zum 1. Dezember 2021 die Bedarfsanmeldung für die Bayerische Städtebauförderung 2022 bei der Regierung der Oberpfalz einreichen.
von Bertram NoldProfil

Die Gemeinde Brand muss spätestens zum 1. Dezember 2021 die Bedarfsanmeldung für die Bayerische Städtebauförderung 2022 bei der Regierung der Oberpfalz einreichen. Dies ist beschlussmäßig vom Gemeinderat festzulegen und in der vergangenen Sitzung geschehen:

Der Gemeinderat hat in seiner öffentlichen Sitzung im März 2018 das Kommunale Förderprogramm für das Sanierungsgebiet „Ortskern Brand“ beschlossen. Das Programm ist derzeit bis zum 31. Dezember 2022 befristet. Viele Maßnahmen sind noch im Laufen, bedingt auch durch die Auslastung der Baubranche. Das Förderprogramm soll deshalb analog zur Sanierungssatzung bis Ende des Jahres 2023 verlängert werden. Als Bedarfsanmeldung für das Jahr 2022 werden 50.000 Euro Fördermittel vorgeschlagen, dies war auch für 2021 ausreichend.

Das Kommunale Förderprogramm „Leerstand“ hat der Gemeinderat in der öffentlichen Sitzung im November 2018 beschlossen. Derzeit laufen hierzu zwei Maßnahmen im Gemeindebereich Brand. Es wurde daher vorgeschlagen, auch dieses Förderprogramm bis Ende 2023 zu verlängern. Aufgrund des Bewilligungsbescheides für drei Anwesen werden auch für 2022 Zuschussmittel für drei Anwesen angemeldet, ebenso wie im Vorjahr 162.000 Euro.

In seiner öffentlichen Sitzung im September 2020 hat der Gemeinderat die von Architekt Alfred Strohn vorgestellte Variante der Freifläche des ehemaligen Gasthofs „Goldener Hirsch“ anerkannt. Die Kostenberechnung inklusive Baunebenkosten betrug 368.450 Euro brutto. Unabhängig von der Entwicklung hinsichtlich der Errichtung eines Tag- und Nachtmarktes sollte zumindest der Betrag für 2021 von 331.605 Euro, der 90 Prozent aus 368.450 Euro entspricht, wieder berücksichtigt werden. Dieser Betrag wurde für 2022 angemeldet. Für den Rückbau von Teilen des Freibads wurden zuwendungsfähige Gesamtkosten von 180.000 Euro angemeldet. Ein Bewilligungsbescheid liegt noch nicht vor, lediglich eine Zustimmung zum vorzeitigen Maßnahmenbeginn. Die Gesamtkosten werden daher nochmals für 2022 angemeldet.

Der Umbau des Lindner-Anwesens soll 2022/23 umgesetzt werden. Die geschätzten Baukosten von 2,5 Millionen Euro sind Teil der Bedarfsanmeldung. Der Beschluss des Gemeinderats erfolgte ohne Gegenstimme.

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