26.07.2019 - 09:59 Uhr
BrandOberpfalz

Gemeindereferentin Gabi Sieder verabschiedet sich

Gemeindereferentin Gabi Sieder hinterlässt viele Spuren. Viele Bereiche der Pfarreiengemeinschaft Brand-Nagel hat sie in den drei Jahren ihres Wirkens mitgeprägt. Highlight waren die Ministranten.

Der rote Flitzer war zum Markenzeichen von Gabi Sieder in Brand und Nagel geworden. Vom Kirchturm waren die beiden meist nicht weit entfernt
von Bertram NoldProfil

Gemeindereferentin Gabi Sieder verlässt die Pfarreiengemeinschaft Brand-Nagel. An diesem Sonntag wird sie am Ende des Gottesdienstes verabschiedet. Als Berufung habe sie ihren Dienst gesehen und getan; mit viel Herz und Begeisterung, mit großem Einsatz, mit großer Verantwortung und mit viel Engagement, schreibt Pater Joy im Pfarrbrief und zählt die vielfältigen Bereiche auf, in denen Gabi Sieder aktiv und vielfach führend tätig war: die Betreuung der Kommunionkinder, die Kinderkirche, Familiengottesdienste, die Jugendarbeit einschließlich der Firmvorbereitung, Ministranten. Feste, Andachten und Gottesdienste seien geprägt gewesen von ihrem überzeugenden Christsein, das sie in der Gemeinde gelebt hat. „Dem Glauben ein Gesicht zu geben und Freude am Glauben zu vermitteln" sei ihr Ziel gewesen, fasst Gabi Sieder zusammen.

Die Gemeindereferentin war sehr beliebt in den Pfarreien und ihre Arbeit wurde sehr hoch geschätzt. Ihre positive Ausstrahlung, ihr offenes Ohr für Jeden und für Alles hat ihre Arbeit geprägt. Die Entfernung zu ihrem Wohnort sei eine große Last gewesen, sagt sie in einem Gespräch und die Tatsache, dass sie künftig nur zehn Minuten zu fahren hat, sei der hauptsächliche Grund für ihre Entscheidung gewesen. Wie schwierig ist es denn, in dieser aufregenden Zeit, ein solches Amt auszuüben? "Es ist schwieriger geworden und natürlich reflektiert man nach Veranstaltungen und denkt auch darüber nach, wie man die Leute noch besser ansprechen kann oder ob es nicht interessantere Themen gibt." Selbstverständlich gebe es kritische Rückmeldungen in den Wirren, in denen die Kirche steckt. Ebenso aber gibt es Fragen nach ihrer Tätigkeit und da stoße man schon auch auf Interesse an Glaubensfragen, meint Gabi Sieder. Ganz allgemein seien die Leute leichter für zeitliche Projekte zu begeistern als sich dauerhaft zu binden. Gerne erinnert sie sich an die Arbeit mit den Ministranten, wobei sie die 72-Stunden-Aktion als absolutes Highlight bezeichnet. Aber auch an die Familiengottesdienste und deren Vorbereitung mit einem engagierten Team erinnert sie sich gern und natürlich seien ihr auch Menschen ans Herz gewachsen. Und all das wünscht Gabi Sieder auch ihrer Nachfolgerin Bettina Rögner: herzliche Aufnahme, wie sie sie erlebt hat und alle Unterstützung, um schnell in der Pfarreiengemeinschaft Fuß zu fassen.

Der Dankgottesdienst der Firmlinge am kommenden Sonntag wird auch ihr Abschiedsgottesdienst sein. Offiziell wird sie am Ende von Pater Joy verabschiedet, Dankesworte sprechen auch die Vertreter der Gremien beider Pfarreien. Nach dem Gottesdienst besteht die Möglichkeit, beim Sektempfang auf dem Kirchplatz mit der scheidenden Gemeindereferentin ins Gespräch zu kommen. Der Gottesdienst beginnt um 10 Uhr. Musikalisch wird er von der Gruppe Inshallah unter der Leitung von Beate Zehrer mitgestaltet.

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