15.06.2020 - 13:32 Uhr
BrandOberpfalz

Maximilian Pravida neuer Pastoralreferent für Brand-Nagel

Gemeindereferentin Bettina Rögner wechselt in den Schuldienst der Diözese und verlässt Brand-Nagel. Nachfolger Maximilian Pravida stammt aus Pressath, besondere Beziehungen zum Fichtelgebirge.

Neuer Pastoralreferent der Pfarreiengemeinschaft Brand-Nagel ist der 33-jährige, aus Pressath stammende Maximilian Pravida.
von Bertram NoldProfil

Eine personelle Veränderung in der Pfarreiengemeinschaft Brand-Nagel wird im neuen Pfarrbrief angekündigt. Gemeindereferentin Bettina Rögner wechselt ab dem kommenden Schuljahr in den Schuldienst der Diözese. Neuer Mitarbeiter ist Maximilian Pravida.

Heimat- und Ahnenforschung

Maximilian Pravida freut sich sehr, dass seine Bewerbung um Brand-Nagel Erfolg hatte, erklärt der 33-jährige, aus Pressath stammende neue Pastoralreferent. Und diese Freude hat eine ganz besondere Ursache. Schon immer habe es ihn ins Fichtelgebirge gezogen, und das "Fichtelgebirgslied" des ehemaligen Brander Geistlichen Joseph Hupfer zu zitieren, fällt ihm gar nicht schwer: "Ich bin gewandert weit umher auf Gottes schöner Erden, ich sah die Länder, sah das Meer, doch keines wüsste ich nun mehr, das könnt verglichen werden dem Fichtelgebirg'". Vor 115 Jahren wurde der Komponist in der gleichen Straße geboren, in der Maximilian Pravida heute wohnt. Dies scheint dem neuen Mitarbeiter der Pfarreiengemeinschaft nicht unwichtig zu sein, zumal eines seiner Hobbys Heimat- und Ahnenforschung ist und dieses Interesse an historischen Fakten und Zusammenhängen sein Verhältnis zu Joseph Hupfer und dem Fichtelgebirge wohl mitgeprägt hat. Auch an der Gartenarbeit hängt sein Herz, ebenso gehören Schwimmen und Reisen zu seinen Hobbys.

Nach seinem Theologie-Studium und dem Abschluss mit dem Diplom an der Universität Regensburg war Pravida zunächst im Vorbereitungsdienst in der Pfarrei Altenstadt/WN sowie am Sonderpädagogischen Förderzentrum in Neustadt/WN tätig. Ab 2012 folgten sechs Jahre als Pastoralreferent in Wernberg-Köblitz, wo Pravida das kirchliche und schulische Leben seelsorglich mitprägen durfte.

Näher Richtung Heimat

In den vergangenen Jahren war er übergangsweise in Vohenstrauß-Böhmischbruck tätig. "So freut es mich umso mehr, dass ich nach acht Jahren nun wieder ein Stück näher in Richtung meiner Heimat Pressath darf, wo meine Eltern und viele Verwandte daheim sind." Auch seine Schwester Simone wohnt im Kemnather Land.

Nach der Arbeit in den verschiedensten Seelsorge-Teams blickt Pravida der Zusammenarbeit mit Pater Joy und den kirchlichen Gremien nun optimistisch entgegen. Besonders freut er sich auf die Arbeit im Rahmen der Sakramenten-Vorbereitung. Er hofft, dass im September trotz etwaiger Corona-Maßnahmen die erste heilige Kommunion feierlich nachgeholt werden kann. "Glauben wir an die frohmachende Botschaft Jesu und hoffen das Beste für die gemeinsame Zukunft!"

Weitere Berichte aus der Pfarrei Brand

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Für Sie empfohlen

 

 

Videos aus der Region

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.