23.04.2019 - 16:25 Uhr
BrandOberpfalz

Schwester Claudia Maria König lässt sich ein

Nach mehrjähriger Vorbereitung legt Schwester Claudia Maria König am Pfingstmontag unter zahlreicher Teilnahme von Freunden und Verwandten ihre erste Profess ab. Viele Brander freuen sich.

Die erste Profess feierte Schwester Claudia Maria König mit den Missionsschwestern vom Heiligsten Erlöser in ihrem Provinzhaus in Unterreit-Stadl.

Am Ostermontag feierten die Missionsschwestern vom Heiligsten Erlöser in ihrem Provinzhaus in Unterreit-Stadl die erste Profess von Sr. Claudia Maria König. Die Einzelhandelskauffrau und examinierte Altenpflegerin war bereits in ihrer Pfarrei Herz Jesu in Brand ehrenamtlich engagiert und stand schon seit vielen Jahren im engen Kontakt mit den Schwestern. Nach der Einführungszeit in Postulat und Noviziat hat sie sich nun für zwei Jahre an Gott und an die Gemeinschaft gebunden.

„Profess feiern heißt, sich auf einen Weg einlassen!“ Sr. Anneliese Herzig, die Sr. Claudia Maria durch die Zeit des Noviziats begleitet hatte, stellte in ihrer Ansprache die Verbindung zum Emmaus-Evangelium des Ostermontags her. Wie die Jünger, die sich in dieser Textstelle auf den Weg machen, gehen wir nicht alleine – Jesus Christus ist dabei, wenn wir unterwegs sind, inne halten, ausruhen und neue Kraft schöpfen oder miteinander Mahl halten. Und gleichzeitig heißt Profess feiern, sich zu verwurzeln – wie Jesus, der seinen Weg als Mensch nur gehen konnte, weil er fest in Gott, in der Liebe seines Vaters verwurzelt war. Diese scheinbar widersprüchlichen Gedanken gab Sr. Anneliese nicht nur Sr. Claudia Maria, sondern auch den zahlreichen Angehörigen, Freunden und mitfeiernden Schwestern mit auf den Weg.

Provinzoberin Sr. Ruth Maria Stamborski nahm im Auftrag der Gemeinschaft die Gelübde entgegen und überreichte Sr. Claudia Maria neben den Professzeichen, das Kreuz und den Ring, auch die brennende Kerze als Zeichen ihrer Sendung hin zu den Menschen. Von Stadl aus wird sie künftig wieder ihrem Beruf als Altenpflegerin in Waldkraiburg nachgehen. Dort kann sie, wie sie sagt, auch ihre in den Noviziatspraktika erworbenen Erfahrungen einbringen, die sie in verschiedensten sozialen Bereichen gesammelt hat. „Ganz da sein bei den Menschen“ – das ist ihr Wunsch, und damit entspricht sie ganz der apostolischen Ausrichtung der Gemeinschaft.

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