Mit Beginn der warmen Jahreszeit wird die Grünabfallsammelstelle im ehemaligen Steinbruch im Birket mittwochs und samstags wieder zum Treffpunkt der Hausbesitzer und Gartler. Immerhin liefern nach der Zahl der Berechtigungsscheine fast 300 Gartenfreunde ihre Abfälle dort an. Da kommt es schon einmal zum Smalltalk, wenn sich bereits 15 Minuten vor der Öffnung vor dem Tor eine längere Schlange aus Autos und Traktoren bildet, die auf Carsten Rohleder oder einen anderen Mitarbeiter des Bauhofs warten, um eingelassen zu werden und abladen zu können.
Die Zahl der verkauften Scheine ist seit Jahren konstant, ebenso der Preis. Seit Jahren liegt er bei 27 Euro pro Schein. Für die Hausbesitzer ist das eine günstige Lösung, wenn man bedenkt, dass die Anlage von März bis zum Wintereinbruch geöffnet ist - und das zweimal pro Woche.
Die Ermittlung der Kosten wird im Februar vorgenommen und stand auf der Tagesordnung der vergangenen Sitzung. Bürgermeister Bernhard Schindler trug den Sachverhalt vor. Eine Kostenüberdeckung in Höhe von 1772 Euro gab es 2019. Sie beruhte hauptsächlich auf einer hohen Überdeckung von 2018 mit 3367 Euro. Bei der vorläufigen Ermittlung der Kostendeckung für 2020 wurde ebenfalls eine Überdeckung in Höhe von 1144,45 Euro ermittelt.
Diese hat einen besonderen Grund: Bei der Gebührenbedarfsberechnung für das Jahr 2020 war die Errichtung einer Sickergrube mit 2500 Euro eingeplant. Die Bauausführung wurde jedoch auf einen späteren Zeitpunkt verschoben. Für die aktuelle Gebührenbedarfsberechnung wurden Lohnkosten mit 5000 Euro, Kosten für nur einmaliges Häckseln mit 2000 Euro sowie das Ausbringen von Grünabfällen durch Landwirte mit 2200 Euro angesetzt.
Der Verwaltungskostenanteil für die Gemeinde Brand beträgt 1240 Euro, der für die Gemeinde Ebnath 890 Euro. Nach Abzug der vorläufigen Kostenüberdeckung 2020 in Höhe von 1144 Euro und einem Kostenanteil von 3803 Euro für die gemeindlichen Entsorgungen - einschließlich der Fichtelnaabtalschule - verbleiben umzulegende Kosten in Höhe von 7329 Euro. Es wurde wieder von 269 Berechtigungsscheinen ausgegangen - wie für 2020. Daraus berechnet sich der Preis von 27,25 Euro pro Schein. Die Gemeinde rundet ab und verkauft die Scheine für 27 Euro. Wortmeldungen gab es keine, eine Gegenstimme ebenfalls nicht.












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