02.08.2020 - 11:11 Uhr
BrandOberpfalz

Würdiger Abschluss des Probenjahres am Geburtshaus Max Regers

Ganz "nah an Max Reger" hielt der Männergesangverein "Max Reger" die letzte Chorprobe ab. Es hatten sich auch Gäste eingefunden, die die Serenade aus sicherer Entfernung verfolgten und ihre Freude daran hatten.
von Bertram NoldProfil

Ganz "nah an Max Reger" hielt der Männergesangverein "Max Reger" die letzte Chorprobe ab. Solche Abende könnten ohne das Coronavirus öfter in Brand stattfinden. Denn dass solche Serenaden ein Publikum finden, haben die letzten Proben im Freien gezeigt. Örtliche Gegebenheiten, gern gehörte Chorsätze zu präsentieren, finden sich genügend.

Zwei Proben in der Grünanlage am Max-Reger-Gedenkstein haben dies gezeigt, auf großes Gefallen stieß die öffentliche Singstunde im Kräutergarten am Nagler Weiher. Der Abschluss des außergewöhnlichen Probenjahres brachte die Sänger des Männergesangvereins „Max Reger“ nun ganz nah an die Stelle, wo der Namensgeber geboren ist. Gerhard Lindner, Besitzer des Max-Reger-Geburtshauses, hatte anlässlich der Nachfeier seines Geburtstags in den Garten eingeladen und damit für einen würdigen Abschluss des Probenjahres gesorgt.

Die Zahl der Zuhörer, die sich im sicheren Abstand, dem Chor näherten, stieg von Probe zu Probe. Lieder zum Mitsingen standen auf dem Programm, gern gehörte altbekannte Sätze und auch neue, die die Männer vor allem rhythmisch forderten. Dazu spendierte der Jubilar ein kühles Bier oder einen guten Schluck Wein. So verging die musikalische Stunde nach einer Einsingphase zur Gewöhnung an die Akustik bei „Ännchen von Tharau“, „Fichtelgebirgslied“, „Serenade“ und „Chianti-Wein“ im Fluge. Und dieses Mal wurden aus sicherer Entfernung sogar Zugaben gefordert. Dem Wunsch kamen die Männer gerne nach.

Das Singen endete mit dem „Abendchor“ und einem musikalischen Dank an Mitwirkende und Gäste: „Drum sagen wir noch einmal beim Auseinandergeh`n nach dieser schönen Stunde von Herzen Dankeschön!“ Unter den Zuhörern war auch Hans-Helmut Schindler, der ganz nebenbei berichtete, dass er in dem gleichen Zimmer wie Max Reger geboren ist.

Chorleiter Bertram Nold verwies am Ende auch auf die ungewisse Zukunft für die Chorproben. Niemand wisse mit Blick auf die Coronakrise, ob ab September die Proben im Schlachthaus abgehalten werden können. Es bleibe die Hoffnung auf baldige Normalität, verbunden mit dem Wunsch: „Bleibt`s g`sund!“

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Für Sie empfohlen

 

 

Videos aus der Region

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.