Unter einem Laubhaufen versteckt hatte am 24. Oktober die Polizei die Leiche eines 41-Jährigen auf einem Speditionsgelände in Burglengenfeld entdeckt. Ein Mitarbeiter hatte sich dort zunächst über einen herrenlosen Lastwagens einer Fremdfirma gewundert, nahe des Fahrzeugs eine Blutlache entdeckt und die Polizei alarmiert. Die Obduktion ergab, dass der 41-Jährige aus dem Kreis Cham Stich- und Schnittverletzungen am Oberkörper erlegen war.
Ins Visier der Ermittler geriet schnell ein 43-jähriger Lkw-Fahrer. Er verursachte stark alkoholisiert in der Nacht vor dem Leichenfund einen Unfall mit einem Silozug - nur wenige Kilometer vom Fundort der Leiche entfernt. Schnell zeichnete sich ab, dass beide Vorfälle in Verbindung stehen. Im Lkw des 43-Jährigen wurde ein Messer entdeckt, außerdem weitere Spuren, die mit dem Getöteten in Verbindung stehen könnten, hieß es unmittelbar nach der Tat. Gutachter werten diese Spuren derzeit aus, auch DNA-Abgleiche werden angefertigt, sagte der Pressesprecher der Staatsanwaltschaft Amberg, Dr. Stefan Täschner, auf Nachfrage der Oberpfalz-Medien. Das Speditionsgelände war häufiger von firmenfremden Lkw-Fahrern als Rastplatz genutzt worden.
Zum Motiv der Tat konnte Täschner am Mittwoch nichts sagen. Die Staatsanwaltschaft geht auf jeden Fall von einem Mord aus. Darauf lautet auch der Haftbefehl gegen den 43-jährigen, mutmaßlichen Täter. Der wurde, nachdem seine Verletzungen nach seinem Unfall in einem Krankenhaus versorgt waren, in einer Justizvollzugsanstalt in Untersuchungshaft genommen.















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