18.02.2019 - 15:42 Uhr
BurglengenfeldOberpfalz

Entsetzen bei der SPD

Der SPD-Ortsverein Burglengenfeld reagiert in einer Stellungnahme auf die Entscheidung der finnischen Oras-Group, das Hansa-Werk in Burglengenfeld zu schließen. Dadurch, so schreiben die Sozialdemokraten, verlieren 170 Menschen ihren Job.

von Externer BeitragProfil

"Das ist nicht nur für die betroffenen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ein Schlag ins Gesicht, sondern stellt auch für unsere Stadt Burglengenfeld und die gesamte Region einen tiefen Einschnitt dar", heißt es in der Stellungnahme.

Die SPD sei entsetzt über das Verhalten des Oras-Group-Managements und könne diese Entscheidung so nicht hinnehmen. Seit vielen Jahrzehnten gehöre die Hansa zu den größten Arbeitgebern der Stadt. Noch im Juli 2016 sei in Burglengenfeld ein sechsstelliger Betrag investiert und ein Blockheizkraftwerk für rund zwei Millionen Euro in Betrieb genommen worden. Umso weniger sei nachvollziehbar, dass nicht einmal drei Jahre später eine komplette Werkschließung bevorstehe.

"Mit Floskeln wie ,optimale Kapazitätsauslastung erreichen', ,Optimierungsmaßnahmen' oder ,Innovationskompetenz sichern' werden offenbare Fehleinschätzungen von Managern auf dem Rücken der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und ihren Familien ausgetragen", schreiben die Sozialdemokraten. Leider sei solch ein Verhalten kein Einzelfall. Die SPD habe deshalb bereits Kontakt mit dem Betriebsrat aufgenommen und ihm breite Unterstützung zugesagt.

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