"Unverändert kritisch" sei der Zustand einer 28-Jährigen, die am vergangenen Samstag (24. Januar) vor einem Haus in Burglengenfeld hilflos aufgefunden wurde. Das teilte das Polizeipräsidium Oberpfalz auf Nachfrage mit. Die Frau, die schnellstmöglich in eine Klinik gebracht worden war, schwebe weiter in Lebensgefahr und sei nicht ansprechbar. "Sie ist Mutter zweier Kinder", bestätigte Präsidiums-Sprecherin, Hauptkommissarin Andrea Meier, den Oberpfalz-Medien. Das fügt dem Geschehen einen weiteren tragischen Aspekt hinzu.
Die Frau war gegen 5.30 Uhr in der Friedensstraße vor einer Haustür abgelegt worden, ein zunächst Unbekannter hatte vorher eine Bewohnerin herausgeklingelt und war verschwunden. Die Frau, die die Hilflose fand und sofort die Rettungsdienste alarmierte, ist nach Polizeiangaben eine Bekannte der 28-Jährigen. Äußerlich verletzt war die 28-Jährige nicht, allerdings diagnostizierten Ärzte bereits am Samstag bei ersten Untersuchungen einen lebensbedrohlichen Zustand.
Die Polizei ermittelte einen 37-Jährigen als denjenigen, der die Frau vor der Haustür abgelegt und die Freundin herausgeklingelt haben soll. Bei einer Hausdurchsuchung bei dem Verdächtigen entdeckten die Beamten laut Präsidium eine Marihuana-Aufzuchtanlage, Marihuana und weitere Drogen wie Methamphetamin (als Droge "Crystal" genannt) und Amphetamin (Speed). Der 37-Jährige wurde festgenommen und auf Antrag der Staatsanwaltschaft Amberg dem Haftrichter vorgeführt. Seitdem sitzt der Mann wegen des Verdachts mehrerer Drogendelikte in Untersuchungshaft. Ob die 28-Jährige bei dem 37-jährigen, mutmaßlichen Drogendealer Rauschgift gekauft oder selbst konsumiert hatte, lässt die Polizei weiter offen.

















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