23.07.2018 - 10:34 Uhr
Burgtreswitz bei MoosbachOberpfalz

Chaos durch wildes Begehren

In einer lauen Sommernacht präsentiert das Landestheater Oberpfalz (LTO) das Verwirrspiel von Shakespeare „Ein Sommernachtstraum“. Aber auch das Schloss Burgtreswitz zeigte sich mit seiner Illumination wie ein Sommernachtstraum.

Die klassische Komödie von William Shakespeare präsentierte das Landestheater Oberpfalz unter der Regie von Till Rickelt auf Schloss Burgtreswitz. Die Zuschauer waren begeistert und dankten mit großem Applaus.
von Peter GarreissProfil

Alle Plätze im Innenhof waren ausverkauft. Die vielen Gäste hatten an der klassischen Komödie ihre helle Freude. Beifall auf offener Szene gab es fast im Minutentakt. Das Schloss Burgtreswitz war der ideale Rahmen für die in einer fantastischen Traumwelt sich abspielende Handlung. Der Vorsitzende des Fördervereins Schloss Burgtreswitz, Peter Garreiss, sowie Regisseur Till Rickelt freuten sich über das "volle Haus". In dem Verwirrspiel um die Liebe sind vier Handlungen miteinander verflochten. Einmal die Hochzeitsvorbereitungen von Theseus/Oberon (Michael Zanner) und Hippolyta/Titania (Sophia Scherm) am Hof in Athen. Damit verbunden sind die Erlebnisse der Handwerker, die für die Feierlichkeiten des Fürsten im angrenzenden Wald ein Theaterstück proben. Gleich zu Beginn wird der Konflikt um die Heirat zweier aristokratischer Paare eingeführt.

Einige Überraschungen

Sie treffen auf Feen und Elfen und werden in die Auswirkungen eines Ehestreikes des Elfenpaares hineingezogen. Die Irrungen und Wirrungen der Liebe halten manche Überraschung bereit. Während Theseus sich bemüht, seine Braut zu beschäftigen, bittet der wohlhabende Egeus (Reinhard Kausler) den Herzog, ein Machtwort zu sprechen. Egeus' Tochter Hermia (Sophie Huber) soll nämlich Demetrius (Theresa Weidhas) heiraten, doch die junge Frau liebt Lysander (Tobias Bäumler), der seinerseits in Helena (Antonia Striegan) verliebt ist. Die liebt aber Demetrius, der nur Augen für Hermia hat.

Die vier jungen Liebenden fliehen in einen magischen Wald, wo nicht nur eine Truppe von Handwerkern tollpatschig ein Theaterstück über die Liebe für die Hochzeitsfeier übt, sondern auch noch ein Ehekrieg zwischen dem Elfenkönig Theseus/Oberon und seiner Frau Hippolyta Titania tobt. Als wäre dieses durch wildes Begehren und wahre Gefühle bestimmte Chaos nicht schon ausreichend, mischt auch noch Oberons Gehilfe Puck (Doris Hofmann) mit, ein zu bösartigen Streichen aufgelegter Kobold. Durch seinen Liebeszauber treten verborgene Fantasien und Sehnsüchte in Erscheinung.

Skurrile Nacht

Die skurrile Nacht wird erst durch die Morgendämmerung beendet. Auch die anderen Mitspieler, Prolog (Waldtraud Janner-Stahl), Pyramus (Rupprecht Grünbauer), Thisbe (Sabine Gräf), Tom Schnauz (Reinhard Kausler), der Löwe (Gerhard Wölfel) und die Elfen (Christina Götz, Linde Hammer und Sonja Hammer-Kölbl), heizen das Verwirrspiel mit an.

"Das war unterhaltsames und fantasiereiches Theater und ein Abend voller Lust und guter Laune mit einem spielfreudigen Ensemble", waren sich die Zuschauer am Ende einig. Sie dankten den Darstellern mit langanhaltendem Applaus.

Die klassische Komödie von William Shakespeare präsentierte das Landestheater Oberpfalz unter der Regie von Till Rickelt auf Schloss Burgtreswitz. Die Zuschauer waren begeistert und dankten mit großem Applaus.
Die klassische Komödie von William Shakespeare präsentierte das Landestheater Oberpfalz unter der Regie von Till Rickelt auf Schloss Burgtreswitz. Die Zuschauer waren begeistert und dankten mit großem Applaus.
Die klassische Komödie von William Shakespeare präsentierte das Landestheater Oberpfalz unter der Regie von Till Rickelt auf Schloss Burgtreswitz. Die Zuschauer waren begeistert und dankten mit großem Applaus.
Die klassische Komödie von William Shakespeare präsentierte das Landestheater Oberpfalz unter der Regie von Till Rickelt auf Schloss Burgtreswitz. Die Zuschauer waren begeistert und dankten mit großem Applaus.
Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Nachrichten per WhatsApp und Facebook Messenger

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.