Burgtreswitz bei Moosbach
11.10.2022 - 12:35 Uhr

Feuerwehr Burgtreswitz unter neuer Führung

Die Feuerwehr Burgtreswitz hat zwei neue Führungskräfte. Zum 1. Kommandanten wurde Matthias Meiller (Vierter von links) und zu seinem Stellvertreter Johannes Hartinger (Dritter von links) gewählt. Bild: gi
Die Feuerwehr Burgtreswitz hat zwei neue Führungskräfte. Zum 1. Kommandanten wurde Matthias Meiller (Vierter von links) und zu seinem Stellvertreter Johannes Hartinger (Dritter von links) gewählt.

Die Feuerwehr Burgtreswitz wählte ihre beiden neuen Kommandanten im Feuerwehrgerätehaus. Bürgermeister Armin Bulenda hatte dazu eingeladen. Die Wahl war erforderlich, weil die Amtszeiten des bisherigen Kommandanten Peter Hartinger und seines Stellvertreters Wolfgang Mayer abgelaufen waren.

Bulenda konnte zahlreiche aktive Feuerwehrmänner aus Burgtreswitz sowie Kreisbrandrat Markus Saller, Kreisbrandinspektor Martin Weig, Kreisbrandmeister Thomas Kleber sowie die beiden Burgtreswitzer Kommandanten begrüßen. Peter Hartinger gab bekannt, dass er sich nach vier Perioden nicht mehr zur Wahl stellen werde. Er sei stolz, dass man dafür auf den eigenen Nachwuchs zurückgreifen könne.

Zufrieden war Hartinger, dass die Wehr heute vor dem Ende des Neubaus des Feuerwehrgerätehauses stehe. Hartinger bedankte sich bei seinem Stellvertreter Wolfgang Mayer, der ihm 24 Jahre lang mit seinem kompetenten Wissen zur Seite stand. Bürgermeister Bulenda sagte den beiden Kommandanten Dank für ihren Dienst. Die anschließenden Neuwahlen brachten folgendes Ergebnis: Erster Kommandant ist Matthias Meiller. Er bekam 18 von 19 Stimmen. Stellvertretender Kommandant wurde Johannes Hartinger mit 17 Stimmen. Beide wurden auf sechs Jahre gewählt. Bürgermeister Armin Bulenda gratulierte ihnen. Kreisbrandrat Saller schlug vor, sich nach dem Abschluss des Gerätehausneubaus wegen des anstehenden Kaufes eines neuen Feuerwehrautos zusammenzusetzen.

Ex-Kommandant Peter Hartinger sprach die Finanzierungslücke von derzeit rund 100.000 Euro beim Feuerwehrhausbau an. Diese Lücke entstand nicht durch Kostensteigerungen, sondern in erster Linie durch ein Missverständnis zwischen dem Markt Moosbach und der Feuerwehr. Der Markt Moosbach wollte sich, so die Vereinbarungen im Jahre 2021, mit 100.000 Euro am Bau beteiligen, rechnete aber den Staatszuschuss von 57.000 Euro in die 100.000 Euro mit hinein. Nun muss der Finanzausschuss des Gemeinderates nach einem Ausweg suchen.

 
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