(gi) Der Neubau eines neuen Feuerwehrhauses in Burgtreswitz wurde in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung im Schloss Burgtreswitz beschlossen. Kommandant Peter Hartinger stellte das Vorhaben vor. Auf dem Grundstück des ehemaligen Fleischer-Anwesens an der Pfreimd im unteren Dorf soll das Gerätehaus entstehen.
Per Video-Clips stellte er die Planungen vor. Die Größe des Gebäudes und des Stellplatzes für das Fahrzeug im Gebäude werde durch den Grundstückszuschnitt bereits vorgegeben. Der Platz vor dem Feuerwehrhaus müsse mindestens so groß sein wie der Stellplatz. Vorgeschrieben sei ferner, dass die Umkleideräume separat sein müssen und es müssen Toiletten für Frauen und Männer geschaffen werden. Die Wehr wünscht sich außerdem einen Lagerraum.
Eigenleistung einberechnet
Der einzige Luxus wären im Obergeschoss die Küche, das Büro und der Gruppenraum. Die Vorplanung erstellte die Firma Gruber. Auf das Brandschutzgutachten wies der Kommandant hin. Über Details, wie die Ausführung der Fenster oder der Brüstungen, müsste der Bauausschuss entscheiden.
Hartinger stellte drei Bauvarianten gegenüber: die Ausführung in Holz als Holzhalle, als Stallhalle und als Massivbau. Bei drei Firmen hat die Feuerwehr Kostenberechnungen eingeholt. Die Eigenleistungen waren in den Gesamtsummen mit einberechnet. Nach eingehender Diskussion wurde von den über 30 anwesenden Mitgliedern der Beschluss für einen Massivbau gefasst. Der Bau würde danach rund 200.000 Euro inklusive Eigenleistungen kosten. Einige Mitglieder sprachen sogar von 250.000 bis 300.000 Euro einschließlich der Außenanlagen. Die Feuerwehr muss nun einen Finanzierungsplan aufsetzen und um Sponsoren und Spender werben. Es muss alles ausgeschrieben werden. Der Plan soll heuer noch erstellt werden, damit im nächsten Jahr begonnen werden kann. Die überwiegend jungen anwesenden Mitglieder bekundeten ihre Bereitschaft, mitzuhelfen.
Bauausschuss gegründet
Bürgermeister Hermann Ach gratulierte zu diesem einstimmigen Beschluss für den Neubau eines zeitgemäßen Feuerwehr-Gerätehauses. Er dankte den Feuerwehrleuten, dass sie gemeinsam dieses Projekt angehen wollen. Die "Traswitzer Feuerwehr" werde auch in Zukunft gefordert sein. Ganz besonders freute er sich über die Geschlossenheit und das neue Ziel. Man dürfe nicht zu viel Angst haben, den Bau anzupacken. Das Engagement sinke mit zunehmender Dauer des Projekts. Deshalb sollte versucht werden, einen Zeitplan zu finden. Im Gemeindehaushalt wurden für 2018 schon 20.000 eingeplant, die auf 2019 übertragen werden können. Als Bauträger müsse die Gemeinde auftreten. Die Mitglieder brauchen keine Angst zu haben, denn die Gemeinde wird alles vorfinanzieren. Er wünschte viel Zusammenhalt und viele Helfer.
Ein Bauausschuss wird sich um den Bau der Halle kümmern: Dazu zählen die beiden Vorsitzenden Kilian Völkl und Manfred Zeitler, die Kommandanten Hartinger und Wolfgang Mayer, Kassier Klaus Hartinger, Marktrat Hans Schnupfhagn, Ehrenvorsitzender Martin Kreuzer, Siegfried Lehner, Josef und Andreas Landgraf und Edi Picka.
















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