Das mehr als 50 Jahre alte Gerätehaus entspricht nicht mehr den Anforderungen, die Stellflächen für Fahrzeug und Geräte reichen nicht mehr aus. Es fehlt an sanitären Räumen und einem Schulungszimmer. Das notwendige Grundstück an der Pfreimd befindet sich im Eigentum der Gemeinde.
Seit fast zwei Jahren beschäftigt sich die Wehr schon mit Planungen und der Finanzierung eines neuen Gerätehauses. Sie will einen finanziellen Beitrag an die Gemeinde Moosbach leisten und fleißig mitarbeiten. In der Februar-Sitzung des Gemeinderates ging es noch um die Schließung einer Finanzierungslücke von rund 50.000 Euro. Der Markt zeigte keine Bereitschaft diese zu übernehmen. Nun ist die Feuerwehr gezwungen, nach Spenden Ausschau zu halten.
Für ihre Ortswehr engagierten sich jetzt sogar die Ministranten. Johannes Stahl, Elias Zeitler und Amelie Schön übergaben nach der Maiandacht vor der Kirche an den Vorsitzenden der Feuerwehr Kilian Völkl und an Kommandant Peter Hartinger eine Spende in Höhe von 300 Euro für die Baukasse. Das Geld hatten sie mühevoll zusammengetragen.
Die Dorffrauen sorgten an diesem Tag für die Bewirtung der Kirchenbesucher mit Erdbeer-Bowle und anderen Leckereien. Auch dieser Erlös wird für das Gerätehaus verwendet. „Wir sind auf jede Spende angewiesen, um unser Ziel zu erreichen“, jammerte Vorsitzender Kilian Völkl.
Von der Wehr werde mit Blick auf die große historische Schlossanlage erhöhte Einsatzbereitschaft erwartet. Die Ortsdurchfahrt passieren täglich 3000 bis 4000 Fahrzeuge. Auch hier ist die Wehr bei einem Unfall gefordert.













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