Bis 2011 stand an der Sebastians-Kapelle bei Burgtreswitz an der Kreisstraße nach Moosbach eine mehr als 350 Jahre alte Linde. Sie wurde im Laufe der Jahre innen hohl, drohte umzustürzen und starb schließlich an „Altersschwäche“. Kapellenpfleger Hans-Josef Völkl und Moosbachs Pfarrer Udo Klösel beschlossen nun, eine neue Linde an derselben Stelle, an der der alte Baum stand, anzupflanzen.
Auch die Kapelle selbst ist sehr alt. Nachforschungen im Staatsarchiv Amberg ergaben nun, dass sie schon 1571 als „abgetan“ galt, das heißt, sich in einem sehr schlechten baulichen Zustand befand. Sie wurde gemeinsam mit der „Capelln“ in Kössing genannt und gehörte damals den Wirsbergern zu Waldau. 150 Jahre später wurde die Kapelle vom Treswitzer Pfleger und Richter Franz Christoph Reisner von Lichtenstern aus Freude über die gesunde Geburt eines Töchterleins renoviert. 2005 fand die letzte umfassende Renovierung unter Leitung von Völkl statt.













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