06.05.2019 - 09:37 Uhr
Burkhardsreuth bei TrabitzOberpfalz

Feuerwehr Burkhardsreuth feiert Floriansfest

Mehrere Feuerwehren treffen sich zum gemeinsamen Feiern. Pfarrer, Vorsitzender und Bürgermeisterin bedanken sich für den unermüdlichen Einsatz der Feuerwehrleute.

Zum klingenden Spiel der Stadtkapelle Eschenbach zogen Vereinsabordnungen und Trabitzer Gemeinderat zur Jakobuskirche, um den Florianstagsgottesdienst zu begehen. Bild: bjp
von Bernhard PiegsaProfil

Die Trabitzer wissen, was sie an ihren Feuerwehren haben: Und so konnte sich die Freiwillige Feuerwehr Burkhardsreuth am Sonntag trotz der „voreiligen Eisheiligen“ über viele Besucher ihres Hallenfests freuen. Sowohl beim Weißwurstfrühschoppen als auch beim nachmittäglichen Festbetrieb war „Heiners Halle“ bis zum letzten Platz gefüllt. Glücklicherweise fehlte es nicht an fleißigen Helfern, die unermüdlich um die Gäste bemüht waren.

„Auch auf unsere Bäckerinnen konnten wir uns wieder verlassen – das Kuchenbuffet für den Sonntagnachmittag war so gut bestückt wie selten“, freute sich Feuerwehrvorsitzender Robert Schwemmer. Tags zuvor hatten die drei Trabitzer Löschgruppen bereits ihr gemeinsames Floriansfest gefeiert, bei dessen Organisation heuer die Burkhardsreuther Wehr federführend war. Wie es die bald 20-jährige Tradition will, setzte ein Kirchenzug den Auftakt. Im anschließenden Gottesdienst zu Ehren des Patrons der Feuerwehren verband Pater Antony D’Cruz das Tagesevangelium vom „wundersamen Fischfang“ mit Berufung und Dienst der Feuerwehrleute.

„Der auferstandene Jesus steht auch am Ufer meines Lebens und verheißt mir Hilfe, wenn ich in scheinbar auswegloser Lage vertrauensvoll meinen Blick auf ihn richte“, brachte der Geistliche die Botschaft des Textes aus dem Johannesevangelium auf den Punkt. Im Geiste Jesu anderen Menschen „ein Segen sein“, indem man ihnen Hoffnung gebe, sei auch die Aufgabe jedes Christen „und insbesondere die Aufgabe, die Sie als Feuerwehrleute erfüllen“. Glaube und Solidarität seien zwei Seiten einer Münze: In diesem Sinn habe auch der Heilige Florian bedingungslos Nächstenliebe geübt und sein Leben eingesetzt, „so wie Sie es ebenfalls tun“.

Zum anschließenden Festabend in „Heiners Halle“ begrüßte Feuerwehrvorsitzender Schwemmer neben den Kameraden aus Feilersdorf und Zessau/Weihersberg auch eine Abordnung der Zintlhammerer Wehr. Die Trabitzer Bürgermeisterin Carmen Pepiuk dankte den Brandschützern für ihren Dienst, den „im Grunde kein Dankeswort genügend würdigen kann“. Schwemmers und Pepiuks Dank galt nicht zuletzt der Stadtkapelle Eschenbach für die musikalische Begleitung von Eucharistiefeier und Festabend.

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