09.11.2020 - 11:32 Uhr
Burkhardsreuth bei TrabitzOberpfalz

Neuer Zaun für alten Schulhof

100.000 Euro an Fördermitteln aus dem Regionalbudget-Programm des bayerischen Landwirtschaftsministeriums: Diese Summe vergab das Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz (ALE) heuer für 14 Kleinprojekte im westlichen Kreis Neustadt/WN.

Ein neuer Zaun umfriedet den aufgeräumten und verschönten Burkhardsreuther Schulhof: Zufrieden mit der Verwendung des Zuschusses aus dem Regionalbudget zeigt sich Regionalmanagerin Annika Schreier (links) beim Ortstermin mit Bürgermeisterin Carmen Pepiuk.
von Bernhard PiegsaProfil

Als „Kooperationsraum Vierstädtedreieck“ bilden die zehn Städte, Märkte und Gemeinden dieses Gebiets eine Projektregion der Integrierten Ländlichen Entwicklung (ILE). Über eine Finanzspritze freute sich somit auch die Gemeinde Trabitz.

Sie hatte die Sanierung des früheren Burkhardsreuther Schulhofes für das Regionalbudget angemeldet hatte. Dass die vergebenen Gelder nachhaltig und nutzbringend angelegt wurden, davon überzeugte sich ILE-Regionalmanagerin Annika Schreier bei einem Besuch im Kirchdorf.

Ins Auge fiel der Besucherin als Erstes der neue Holzzaun, der den Schulhof und den einstigen Schulgarten umfriedet. Störender Bewuchs unmittelbar am Fuß des Schulgebäudes wurde beseitigt und eine Traufe angelegt, Sträucher wurden fachgerecht beschnitten und auch neu angepflanzt, alte Stelen und Palisaden entfernt, einzelne kränkliche Bäume beseitigt und eine Erdaufschüttung eingeebnet.

„Wir sind dankbar, dass auch solche kleinen Projekte gefördert werden, denn auch dadurch werden die Gemeinden spürbar entlastet“, vermerkte Bürgermeisterin Carmen Pepiuk dankbar. Auf längere Sicht könnte der Schulhof etwa durch den Bau eines Pavillons als Festplatz aufgewertet werden: „Aber das ist noch Zukunftsmusik.“

Um einen Zuschuss durften sich Gemeinden und Vereine bewerben; das Kostenvolumen der zur Förderung angemeldeten Vorhaben durfte jeweils 20.000 Euro nicht übersteigen. An den Nettoaufwendungen beteiligte sich das ALE mit einem grundsätzlich 80-prozentigen, jedoch auf 10.000 Euro gedeckelten Zuschuss.

Regionalmanagerin Annika Schreier kündigte an, dass das Regionalbudget-Programm auch im nächsten Jahr fortgeführt werden solle. Bürgermeisterin Carmen Pepiuk nahm dies erfreut zur Kenntnis: „Wir hätten schon ein Vorhaben im Blick, das wir dann gern zur Förderung vorschlagen wollen.“

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