(tu) Am Donnerstag wurde ihr in Burkhardsrieth von einer großen Trauergemeinde die letzte Ehre erwiesen. Pfarrer Gerhard Schmidt aus Roggenstein bezog sich in der Nikolauskirche in seiner Traueransprache auf ihre Namenspatronin, die heilige Margareta von Antiochien in Kleinasien. Diese zählt zu den 14 Nothelfern. Um ihres christlichen Glaubens willen wurde die spätere Heilige ins Gefängnis geworfen. Dort bestand sie den Kampf gegen den Teufel, der ihr als riesiger Drache erschien. So hatte die verstorbene Margarete Hanauer ihre Namenspatronin aus ihrer ehemaligen Leuchtenberger Pfarrkirche in Erinnerung: Die heilige Margareta führt den Satan an einer Kette. Margarete Hanauer wurde am 20. Februar 1935 in Steinach bei Leuchtenberg als Tochter der Eheleute Maria und Josef Schatz geboren. Ihre Eltern führten ein landwirtschaftliches Anwesen. Sie wuchs zusammen mit ihrem Bruder Johann auf. 1953 heiratete sie Ludwig Hanauer aus Pielhof. Mit ihm betrieb sie die dortige Landwirtschaft. Aus der Ehe gingen die vier Kinder Maria, Christa, Karl und Herbert hervor, die um ihre herzensgute Mutter trauern. Eine ihrer Leidenschaften war die Bewirtung und Beherbergung von Feriengästen. Mehr als 20 Jahre widmete sie sich dieser Aufgabe mit großem Elan und großer Freude. Im Jahr 2004 starb ihr Ehemann Ludwig im Alter von 74 Jahren. Aus gesundheitlichen Gründen konnte sie die Landwirtschaft nicht mehr weiterführen. Mit ihrer stark ausgeprägten Gastfreundlichkeit pflegte sie ihre herzlichen Kontakte zur Nachbarschaft, zu Bekannten und Verwandten. Trotz nachlassender Kräfte versuchte sie, ihr Leben eigenständig zu organsieren. Die Neustädter Blaskapelle unter Leitung von Karl Wildenauer und Organist Bernhard Schmauß aus Wilchenreuth gaben der Trauerfeier die musikalische Umrahmung.
Burkhardsrieth bei Pleystein
13.08.2018 - 16:35 Uhr
Margarete Hanauer aus Pielhof wurde die letzte Ehre bereitet
von Autor TU
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