Trauer um Ernst Kleber

Landwirt und gelernter Metzger verpflegte viele in seinem Brotzeitstüberl. Kleber legte viel Wert auf sein Kommunbier. "Germanenpfeil" und Tillyschanz-Kartenfreunde verabschieden sich.

von Autor TUProfil

Ernst Kleber aus Bruckhof 6 ist im Alter von 75 Jahren nach einem einwöchigen Krankenhausaufenthalt gestorben. Die letzte Ehre wurde ihm am Freitag in Burkhardsrieth von einer großen Trauergemeinde erwiesen. Im Requiem in der Nikolauskirche ging Stadtpfarrer Pater Hans Ring auf den Lebensweg des Expositurangehörigen ein. Kleber wurde am 7. Mai 1943 in Bruckhof geboren. In Burkhardsrieth ging er zur Schule. Danach lernte er in Krummennaab den Beruf des Metzgers. 1968 übernahm er die elterliche Landwirtschaft und heiratete Helga Singer. Die Kinder Edeltraud, Manuela und Ernst komplettierten das junge Eheglück. Besonders stolz war Kleber auf seine fünf Enkel, denen er gerne beim Musizieren zuhörte. Seine vorrangige Leidenschaft neben der Fürsorge für seine Angehörigen waren ferner das weitherum bekannte und beliebte Brotzeitstüberl, wo er die Gäste nicht nur mit seinen bodenständigen Schmankerln gut verpflegte, sondern sie auch in humorvoller Weise vorzüglich unterhielt. Besonderen Wert legte er auf die Herstellung des eigenen Kommunbieres, das er seinen Besuchern mit Vorliebe kredenzte. Der Seelengottesdienst wurde vom Eslarner Begräbnischor unter der Leitung von Herbert Lanz mitgestaltet. Für den Spickerverein "Germanenpfeil" Eslarn und für die Tillyschanz-Kartenfreunde nahm Sprecher Josef Kleber Abschied "von einem beliebten und geschätzten Freund" und dankte ihm für die jahrzehntelange Treue zu beiden Geselligkeitsklubs. Eine Abordnung der Eslarner Feuerwehr begleitete den Sarg mit der sterblichen Hülle zur letzten Ruhestätte, an der auch eine Fahnendelegation der Eslarner Kolpingfamilie zu Ehren ihres langjährigen Mitglieds stand. Eine Bläsergruppe aus Eslarn unter Regie von Albert Grießl ließ die Trauerfeierlichkeiten mit der Melodie vom guten Kameraden ausklingen.

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