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01.03.2019 - 08:09 Uhr
Cham in der OberpfalzOberpfalz

Wahnsinn!!! Bundesgerichtshof: Neues Auto für Abgasgeschädigte!

Die Rechtsanwälte Marko Heimann und Tanja Fuchs haben den Automobilkonzernen den Kampf angesagt. Die Rechtsanwälte unterstützten Abgasgeschädigte im Rechtsstreit um Schadensersatz.

Marko Heimann und Tanja Fuchs haben den Automobilkonzernen den Kampf angesagt.
von Externer BeitragProfil

Jetzt hat der Bundesgerichtshof als höchstes deutsches Gericht eine bahnbrechende und wegweisende Entscheidung gefällt:

Der klagende Dieselgate-Geschädigte kann seinen alten Tiguan zurückgeben und bekommt dafür einen neuen Tiguan aus der aktuellen Serie.

ONETZ: Worum geht es in der Entscheidung des BGH?

Erstmals haben sich Deutschlands oberste Richter zum VW-Skandal geäußert. Sie haben einen klagenden VW-Tiguan Besitzer Recht gegeben. Dieser hat nunmehr einen Anspruch auf Neulieferung eines VW Tiguan aus der aktuellen Serie.

ONETZ: Warum kommt diese Entscheidung erst jetzt?

Deutschlands oberste Richter waren die Taktik von VW leid, welche immer wieder versucht hat Entscheidungen der Oberlandesgerichte und des Bundesgerichtshofs durch „faule Deals“ zu verhindern.

ONETZ: Wie ist das abgelaufen?

Sobald ein Prozess vor einem höheren Gericht für VW in Gefahr geriet mit einer Niederlage für den Konzern zu enden, hat sich der Autobauer durch Zahlung von hohen Vergleichssummen aus der Affäre gezogen. Diesen „Handel mit der Wahrheit und Gerechtigkeit“ wollte der Bundesgerichtshof wohl nicht mehr länger hinnehmen. Obwohl auch dieser Prozess wiederum durch VW mit fragwürdigen Zahlungen an den Kläger beendet wurde, ist der Bundesgerichtshof jetzt selbst an die Öffentlichkeit getreten. Er wollte damit auch Rechtssicherheit und Klarheit für die Millionen geschädigter Kunden von VW & Co. schaffen.

ONETZ: Wie geht’s jetzt weiter?

Der Beschluss des Bundesgerichtshofs gibt vielen Geschädigten Mut für eine Klage gegen Volkswagen. Ihre Chancen stehen besser denn je. Bereits zum Jahresende 2018 hat das LG Augsburg VW verurteilt dem geschädigten Autobesitzer seinen Kaufpreis zu 100 % – plus Zinsen! -zurückzuzahlen.

ONETZ: Was ist jetzt zu tun?

Klagen ! Klagen ! Klagen – wer jetzt keine Klage erhebt, verschenkt ein neues Auto oder Geld.

ONETZ: Reicht die Anmeldung zur Sammelklage?

Nein, auf keinen Fall. Die Sammelklage wird von Kennern als „Sammelquatsch“ bezeichnet. Kostet nichts, bringt nichts und stiehlt Zeit.

ONETZ: Was raten Sie den Sammelklägern?

Raus aus der Sammelklage und rein in die Individualklage- bevor es zu spät wird. Das geht alles völlig unkompliziert. Die beiden

ONETZ: Rechtsanwälte dazu: Wir wissen wie es geht und helfen Ihnen dabei.

Was ist mit den Geschädigten, die bisher noch gar nichts unternommen haben? Für die wird es jetzt höchste Zeit. Entgegen einer von VW verbreiteten Behauptung sind die Ansprüche keinesfalls verjährt. Alles ist auch jetzt noch möglich.

ONETZ: Und jetzt?

Die geschädigten Verbraucher haben sich lange genug auf die Politik und die Automobilbranche verlassen. Ergebnis: Fahrverbot in vielen deutschen Städten, die Androhung der Stilllegung ihres Autos und Updates die nicht funktionieren und den Motor schädigen können. Es wird Zeit zu handeln! Informieren Sie sich und klagen Sie jetzt!

Rechtsanwaltskanzlei Marko Heimann
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Internet: www.anwalt-cham.de

www.vw-abgasskandal-bayern.de

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