10.06.2018 - 13:55 Uhr
Chamerau im Landkreis ChamOberpfalz

Mehr als 2500 Einsatzkräfte bei "Roter Eber"

Zur internationale Katastrophenschutzübung "Roter Eber" in Chamerau sind wieder Tausende Einsatzkräfte aus Ostbayern und Tschechien angerückt. Auch Innenminister Joachim Herrmann besuchte die Übung.

Katastrophenübung "Roter Eber"

Als „Ergebnis der schon über zwei Jahrzehnte gewachsenen hervorragenden Zusammenarbeit zwischen der Region Pilsen und dem Landkreis Cham“, bezeichnete Bayerns Innenminister Joachim Herrmann die internationale Katastrophenschutzübung „Roter Eber“, an der mehr als 2500 Rettungskräfte, vor allem von Feuerwehren und Hilfsorganisationen aus Ostbayern und Tschechien, teilgenommen haben. Herrmann hatte sich heute vor Ort über den Ablauf der Übung informiert. Ebenfalls mit dabei war der Innenminister der Tschechischen Republik, Lubomír Metnar. Es war das erste Treffen Herrmanns mit dem neuen tschechischen Kollegen. Erfolgreich geübt wurden anhand verschiedener Szenarien gemeinsame Einsätze bei grenzüberschreitenden Großschadenslagen.

In verschiedenen Szenarien wurden müssen die Einsatzkräfte unter anderem einen Waldbrand, mehrere Hausbrände und einen schwerer Verkehrsunfall mit zahlreichen Verletzten bewältigen. „Die Einsatzkräfte haben durch die Bank ihr Können, ihre hohe Motivation und Professionalität eindrucksvoll unter Beweis gestellt“, so Innenminister Herrmann. „Alle Beteiligten haben gemeinsam hochmotiviert Großartiges und im Interesse der Sicherheit der Bevölkerung geleistet.“

Video zur internationale Katastrophenschutzübung "Roter Eber" in Chamerau

Klar statuierte er: „Mit unseren tschechischen Freunden funktioniert die grenzüberschreitende Zusammenarbeit einwandfrei. Das ist ein gelebtes Zeichen des Zusammenwachsens Europas. Wir sind in Punkto Katastrophenschutz über die Landesgrenze hinaus auf einem sehr gewinnbringenden Weg, den es weiter auszubauen gilt.“ Die beiden Innenminister sind sich einig, eine Übung wie den ‚Roten Eber’ zu wiederholen, um Einsatzkräfte fundiert gegen Katastrophen und größere Gefahren für die Bevölkerung zu wappnen. Großes Lob sprach Innenminister Herrmann für das abgestimmte Zusammenspiel im internationalen Schulterschluss zwischen den verschiedenen Hilfsorganisationen hinweg aus.

Zum Einsatz kamen auch staatseigene Ausstattungen, wie etwa der Einsatz von insgesamt sechs Hytranssystemen (Wasserfördersysteme) zur Wasserförderung und der Einsatz von fünf Außenlastbehältern für die Brandbekämpfung aus der Luft.

Katastrophenübung "Roter Eber" in Chamerau

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Nachrichten per WhatsApp und Facebook Messenger

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.